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Mont Saint Michel



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 Minuten


Bewertung (max. 10)

3 Punkte (HOlg)



Verlag

Drei Magier
Drei Magier


Autor

Kathi Kappler,
Johann Rüttinger


Bild



Sonstiges:

Der Klosterberg Mont Saint Michel ist Schauplatz sonderbarer Vorkommnisse. Ein seit langem verschwundenes, altes Buch ist wieder aufgetaucht. Zumindest teilweise. Immer wieder werden einzelne Seiten gefunden aber leider sind auch immer wieder unbrauchbare Seiten darunter. Die Fundorte erstrecken sich über den gesamten Klosterberg und sechs Mönche haben sich auf die Suche begeben, wobei alle darauf achten unerkannt zu bleiben.
Anfangs gelingt das so gut, dass noch nicht einmal ihre Auftraggeber, die Spieler, wissen welcher der Mönche nun eigentlich für sie arbeitet. Im Laufe des Spiels aber sickern immer mehr Informationen durch, so dass jedem Spieler letztlich drei Mönche definitiv bekannt sind. Bei den übrigen muss man sich auf seinen Instinkt, das Verhalten dieser noch unbekannten Mönche bzw. ihrer potenziellen Auftraggeber und sonstige Geschehnisse im Spiel verlassen.

An insgesamt 16 Orten können die gesuchten Buchseiten auftauchen, doch bevor sich die Mönche auf den Weg machen, wird jedem seine Identität zugewiesen. Auf sechs Zettelen werden die Spielernamen bzw. ein X geschrieben. Diese Zettel werden in den Mönchsfiguren verstaut und anschließend ordentlich durchgemischt. Keiner weiss mehr welcher sein Mönch ist, aber gezogen werden muss trotzdem.

Wer am Zug ist deckt zunächst eine Orts- und eine Buchkarte auf, falls keine Karten offenliegen, und darf dann einen beliebigen Mönch bewegen. Die Zugweite ist auf der Ortskarte angegeben und diese gibt auch den Fundort der nächsten Buchseite an, welche durch die aufgedeckte Buchkarte dargestellt wird. Sollte es sich bei der gezogenen Buchkarte allerdings um eine Identitätskarte handeln, so darf der aktive Spieler für sich geheim die Identität eines beliebigen Mönchs lüften, in dem er sich den Zettel in einem der Mönche ansieht und ihn anschließend zurücklegt.
Sollte ein Spieler seine vierte Identitätskarte aufdecken, darf er keinen weiteren Mönch identifizieren sondern muss dieses Recht an den nächsten Sitznachbarn weitergeben, der noch keine drei Identitätskarten nutzen konnte. So ist sichergestellt, dass kein Spieler mehr als drei Identitätskarten einsetzen und damit mehr als drei Mönche eindeutig identifizieren kann.

Erreicht nach dem Ziehen eines Mönchs einer von ihnen den auf der Ortskarte angegebenen Punkt, entdeckt dieser Mönch die offenliegende Buchseite und erhält die damit verbunden Punkte, oder Minuspunkte sollte es sich um eine verbrannte Buchseite handeln. Der nächste Spieler deckt zwei neue Karten auf und weiter gehts.
Es muss nicht immer der gezogene Mönch sein, der einen Fundort erreicht, denn sobald der gezogene Mönch einen durch einen anderen Mönch besetzten Ort betritt, schiebt er diesen Mönch ein Feld in beliebiger Richtung weiter. Ggf. schiebt dieser dort dann ebenfalls einen Mönch weiter usw., es kann also sogar eine richtige Kettenreaktion ausgelöst werden.
Mit der Ebbe- bzw. Flutkarte, von denen jeder Spieler je eine bei Spielbeginn erhält, lässt sich die Zugweite jeweils einmalig verlängern.

Ist die letzte Buchseite gefunden, werden die Identitäten sämtlicher Mönche gelüftet und der Spieler, dessen Mönch die meisten Punkte durch von ihm gefundene Buchseiten gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

Was sich in meinen Ohren zunächst recht spannend und interessant angehört hat, stellte sich dann leider recht schnell als äußerst glücksbetont und eher langweilig heraus. Spiele mit Deduktionselementen sind ja an sich recht spannend und gefallen mir eigentlich immer gut, wie z.B. "Old Town" von Clicker Spiele, aber beim Geheimnis von Mont Saint Michel ist dieses Element minimal. Das Glück den eigenen Mönch bald oder wenigstens überhaupt sicher identifizieren zu können ist oft spielentscheidend. Kennt man den eigenen Mönch, am besten sobald als möglich, muss nur noch darauf geachtet werden diesem die wertvollen Buchseiten nicht allzu offensichtlich zu zu schanzen, so dass die Mitspieler möglichst lange darüber im Ungewissen bleiben.
Tja und wer bezüglich seiner Identität recht lange im Dunkeln tappt, der hat es schwer mit dem Gewinnen.

Mont Saint Michel macht ein-, zweimal Spass und wird dann von mal zu mal uninteressanter.

Vielen Dank an Drei Magier für das Rezensionsexemplar!


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