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Legenden von Camelot



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 bis 90 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Pro Ludo
Pro Ludo


Autor

Andrew Parks


Bild



Sonstiges:

Camelot, der Hof des mythischen König Artus mit all seinen Geschichten und Legenden ist immer mal wieder Thema von Spielen. Zuletzt 2005 mit den Schatten über Camelot und nun gibt es aus dem Hause Pro Ludo die Legenden von Camelot. Klar, dass es um Ritter geht. Und Abenteuer, die bestanden werden müssen und zwar an den Orten Camelot, Cornwall und im gefährlichen Wald.

Spielplan gibt es keinen, die Legenden von Camelot sind ein reines Kartenspiel, aber eines, das von Umfang und Spieltiefe eher in der Liga von Verräter aus dem Hause Adlung als in der von Mau Mau spielt. Die Orte sind daher ebenfalls nur in Form von Karten vorhanden und sind, genauso wie die restlichen Spielkarten, sehr ansprechend und stimmungsvoll gestaltet. Da gibt es neben den drei Orten des Geschehens natürlich noch die Ritter und die Ereignisse, welche im Verlauf des Spiel stattfinden (gezogen werden) und von den Rittern der Spieler erfolgreich erfüllt werden wollen um Siegpunkte anzusammeln. Denn wer am Ende, wenn alle Abenteuer erfüllt wurden, die meisten Siegpunkte besitzt ist der Gewinner.

Sehr einsteigerfreundlich ist, dass es ein Anfänger- und eine Standardspiel gibt. Die Karten sind entsprechend gekennzeichnet und müssen vor dem Spiel aussortiert werden. Die Ortskarten werden offen, mit ausreichend Platz zueinander ausgelegt, an sie werden im weiteren Spielverlauf Karten, Rittergemeinschaften der Spieler angelegt werden. Die Ereigniskarten stehen als gemischter und verdeckter Stapel bereit. Von den Charakterkarten erhält jeder Spieler fünf auf die Hand, der Rest kommt verdeckt neben die Ereigniskarten.
Auch die im Spiel vorhandenen Übersichtskarten werden gemischt an die Spieler verteilt, denn diejenige mit dem Pendragon-Symbol bestimmt auch den Startspieler. Für jeden Spieler wird nun noch eine Farbe festgelegt, diese gibt die Seite der Ortskarte vor, an welche ein Spieler seine Karten ausspielt. So ist sichergestellt, dass die Karten der Spieler nicht durcheinander geraten und immer klar ist, welche Karte welchem Spieler gehört, egal wieviele Karten schon an einem Ort ausliegen.
Bevor es nun so richtig losgeht, darf jeder Spieler noch einen seiner Helden auf der Hand an einen Ort seiner Wahl ausspielen, natürlich an die Seite, die seiner Farbe entspricht.

Jeder Spieler, der an die Reihe kommt, durchläuft die folgenden vier Phasen eines Spielzuges:

1. Ereigniskarte ziehen:
Die oberste Ereigniskarte wird vom Stapel gezogen und entweder, falls es sich um eine sog. Ortsereignis handelt, offen auf den entsprechenden Ort gelegt, oder sofort ausgewertet, falls es sich um ein besonderes Ereignis handelt.

2. Kartentext ("kann" oder "darf") anwenden:
Jeder Charakter kann seinen Kartentext "benutzen".

3. Ortsereignis erledigen:
Erfüllt die Rittergemeinschaft des aktiven Spielers an einem Ort die Bedingungen einer ausliegenden Ereigniskarte, darf er diese Ereigniskarte an sich nehmen und die Punkte und ggf. weitere Vorteile für sich verbuchen.
Eine Rittergemeinschaft erfüllt eine Ortsereignis immer dann, wenn alle Ritter der Gemeinschaft insgesamt mindestens die geforderte Punktzahl in der geforderten Fähigkeit erreichen.

4. Zwei Kartenaktionen:
Der aktive Spieler wählt nun zweimal eine der folgenden Aktionsmöglichkeiten aus: Charakter nachziehen, Charakter von der Hand an einen Ort ausspielen oder bis zu zwei Charaktere von einem Ort zu einem anderen bewegen.

So verläuft das Spiel reihum, bis auch das letzte Ortsereignis erfüllt ist und der Sieger, derjenige mit den meisten Siegpunkten, feststeht.

Nach einer Kennenlernrunde sollte man sich dann von dem Anfängerspiel verabschieden und zum wesentlich interessanteren Standardspiel übergehen. Der Spielablauf ist sehr ähnlich, aber es kommen auch die für das Anfängerspiel aussortierten Karten zum Einsatz. Das sind weitere Ereignisse, darunter auch Ereignisse, die nicht einem bestimmten Ort zugeordnet werden und das sog. Endereignis, welches das Spiel beendet.

Die Zusammenstellung einer für ein Ereignis "passenden", weil am besten zur Erfüllung geeigneten Rittergemeinschaft zur rechten Zeit am richtigen Ort ist das spielentscheidende Kriterium. Die Mitspieler kommen einem da immer wieder in die Quere, da bei nur drei Orten die Anzahl der zu erfüllenden Ereignisse überschaubar ist und die Wahl der Spieler des öfteren auf das selbe Ereignis fällt. Da schädigt man sich auch mal gegenseitig, wobei einige Karten(-kombinationen) dabei recht hilfreich sein können. Legenden von Camelot kann man wohl nicht als "leichte Kost" bezeichnen und einige Erfahrung mit dem Spiel ist sicherlich von Vorteil und fördert den Spielspass weiter.
Wie bereits erwähnt sind die Spielkarten sehr schön und stimmig, obwohl teilweise recht viel Informationen darauf untergebracht werden. Die Charaktere dürften Liebhabern der Geschichten rund um König Artus bestens bekannt sein. Beides trägt natürlich zu einem stimmigen Spielerlebnis bei insbesondere wenn man dem Thema geneigt ist.

Zu erwähnen ist noch, dass man eine relativ grosse Spielfläche für ein Kartenspiel benötigt. Die Ortskarten benötigen doch einen recht großen Abstand zueinander, damit an allen Orten alle Spieler ihre Karten anlegen können, ohne dass die Karten durcheinander geraten und auch die Orte, an denen sie ausgelegt wurden, noch eindeutig sind.

Vielen Dank an Pro Ludo für das Rezensionsexemplar!


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