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Zombies!!! 4 - Höllenhunde



Anzahl Spieler

Für 2 bis 6 Spieler
ab 16 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 bis 90 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Pegasus
Pegasus


Autor

Todd Breitenstein


Bild



Sonstiges:

Der beste Freund des Menschen ist ja bekanntlich der Hund. Was mag da wohl der beste Freund des Zombies sein? Na klar, der Höllenhund. Der vierte Teil der Zombie-Reihe beschäftigt sich intensiv mit diesen untoten Vierbeinern. Wer mit ihnen aneinander gerät, und das wird man ganz sicher, der hat zwar im Vergleich zu den Herrchen, den aus den Vorgängern bekannten Zombies, einen weniger Schlagkräftigen Gegner vor sich, dafür aber einen wesentlich flinkeren.
Der gemeine Zombies bewegte sich ja maximal um ein Feld weiter und kostet im Kampf, so man ihn in einer Kampfrunde nicht besiegen konnte, einen Lebenspunkt. Wird ein Höllenhund nicht besiegt, so kostet das "nur" noch einen halben Lebenspunkt, dafür sind diese Biester zwei Felder pro Zug schnell, so dass man auch mal ganz schnell in eine Meute gerät und sich nur wenig Fluchtmöglichkeiten bieten.

Wer die Vorgänger kennt und den obigen Absatz gelesen hat, der weiß eigentlich schon ziemlich genau, was auf ihn zukommt, denn am Spielprinzip hat sich eigentlich nichts geändert. Interessant ist, dass diese vierte Erweiterung alleine, also ohne Basisspiel spielbar ist, sich aber wie gewohnt auch in Kombination mit dem Basisspiel und den übrigen Erweiterungen spielen lässt.

Wir, die Mitspieler, befinden uns diesmal nicht in einer Stadt, Militärbasis oder einen Einkaufszentrum sondern in der freien Natur, in der nur einige baufällige Hütten und die eine oder andere Höhle zu finden ist. Keine engen Straßen, Gänge, dafür aber die zahlreichen und deutlich schnelleren Höllenhunde. Doch es gilt den Bann der die Toten (Hunde) wiederkehren läßt zu bannen oder zumindest möglichst viele (25) zu besiegen. Wir wagen uns also mit insgesamt drei Lebenspunkten und drei mal Munition über die Brücke in das unbekannte Gebiet, das nach und nach entsteht. Zu Beginn seines Spielzuges zieht jeder Mitspieler ein Geländeteil vom verdeckten Stapel und legt diese an das bereits ausliegende Gebiet an. Dabei werden die angegebenen Höllenhunde, Lebenspunkte und Munition auf dem Gebietsplättchen verteilt.

Befindet sich der aktive Spiele anschließend in Gesellschaft eines oder mehrerer Höllenhunde, so müssen diese sofort bekämpft werden. Dieser Kampf endet mit dem Tod des/der Hunde oder dem eigenen Ableben, welches nicht gar so tragisch genommen zu werden braucht, da man anschliessend mit der Grundausstattung von der Brücke aus erneut ins Geschehen eingreifen darf.
Gekämpft wird mit einem Würfel, mit dem mindestens eine fünf gewürfelt werden muss, um einen Höllenhund zu besiegen. Wer die benötigte Augenzahl nicht erreicht, der verliert diese Kampfrunde und muss einen halben Lebenspunkt abgeben, bevor der Kampf weitergeht, oder er legt pro fehlendem Punkt einen Munitionsmarker ab. Eine gewürfelte drei und zwei abgegebene Munitionsmarker besiegen einen Höllenhund also genauso, wie eine fünf oder sechs.
Doch Munition und Lebenspunkte sind knapp und müssen aufwändig und mühsam im gefährlichen Gelände wieder beschafft werden. Besser man braucht von beidem nicht allzu viel!

Wer dann noch lebt oder nocht nicht kämpfen mußte, der darf seine Kartenhand wieder auf drei auffüllen. Von diesen Karten darf jeder Spieler während einer Runde (bis er wieder an die Reihe kommt) genau eine ausspielen. So kann man sich mal aus einer Höllenhundemeute herausteleportieren, Höllenhunde auf den/die Mitspieler hetzen usw.
Einige Seiten sind die Seiten eines Buches die man offen vor sich ablegen darf. Sie haben eine Doppelfunktion. Wer ihren Kartentext nutzen will, der muss sie anschließend abgeben, wer sie aber "ungenutzt" vor sich liegen läßt, bis er das Blockhütte erreicht, der kann sie unterstützend zum Brechen des Bannes nutzen.
Sobald die Blockhütte von Höllenhunden gesäubert ist, kann man versuchen den Bann zu brechen. Hierzu muss man mit einem Würfelwurf eine sechs würfeln. Jede Buchseite, die man nun noch vor sich liegen hat, verringert den benötigten Wert um eins, d.h. mit zwei Buchseiten muss man nur noch mindestens eine vier würfeln. Die Buchseiten sind also schon eine recht hilfreiche Sache, insbesondere wenn man bedenkt, dass man pro eigenem Zug nur einen Versuch hat.

Ist die Kartenhand ergänzt darf man sich bewegen, wobei die eigene Zugweite durch einen erneuten Würfelwurf bestimmt wird. Diagonal darf nicht gezogen werden und wer ein Feld mit Höllenhunden betritt, muss diese vor einem Weiterziehen zuerst in die ewigen(?) Jagdgründe befördern.

Sobald die eigenen Bewegung beendet ist, kommen noch die Höllenhunde in bewegen, zumindest einige von ihnen. Ein Würfelwurf bestimmt, wie viele Höllenhunde um bis zu je zwei Felder weit bewegt werden dürfen. Auch sie dürfen nicht diagonal gezogen werden und maximal zu zweit auf einem Feld stehen. Dass ist die Gelegenheit sich den eigenen Weg etwas freier zu gestalten und die Konkurrenz zu beschäftigen.

Als letzte Aktion darf eine Karte abgeworfen werden, bevor der nächste Spieler an die Reihe kommt, solange, bis einer 25 Höllenhunde besiegt oder den Bann gebrochen hat.

Das Basisspiel behauptet ja von sich selbst, ein echter "No-Brainer" zu sein (Schachtelaufdruck). Das mag stimmen, denn die Regeln sind einfach, wenig kompliziert und auch allzu viel taktisches Geschick wird den Spielern nicht abverlangt. Alleine das Würfel und Kartenglück entscheidet über Sieg und Niederlage und trotzdem oder auch deswegen macht das Spiel Spaß. Fans des Genres sowieso aber auch ohne eine Vorliebe für diese untoten Gesellen zu haben stellt sich ein angenehmes Unbehagen ein, wenn die Höllenhunde immer zahlreicher und näher kommen. Die Atmosphäre kommt rüber.

Das bedeutet allerdings im Umkehrschluss, dass Spieler die diesem Thema so gar nichts abgewinnen können kaum auf ihre Kosten kommen. Der Spielspass reduziert sich dann auf die spielerische Elemente, die nur unwesentlich über "Ich würfle und ziehe eine Spielfigur" liegt. Mir gefällts jedenfalls, nicht jeden Spieleabend und in jeder Besetzung, aber immer mal wieder und gerne als Absacker (wenn man danach durch die dunklen Straßen nach Hause geht).

Vielen Dank an Pegasus für das Rezensionsexemplar!


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