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Oregon



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 bis 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Hans im Glück
Hans im Glück


Autor

Henrik Berg


Bild



Sonstiges:

Oregon ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten, ganz weit im Westen und bietet sich daher für eine Westernthematik mehr als an. Die ersten Siedler erreichen eines der fruchtbarsten und landwirtschaftlich ertragreichsten Gebiete der Erde um sich dort niederzulassen. Die Zwei bis vier Mitspieler helfen den Siedlern dabei, führen sie an Orte an denen sie sich ansiedeln können, an denen Gold oder Kohle zu finden ist, errichten Gebäude, Bahnlinien und versuchen in diesem Zusammenhang Siegpunkte zu erlangen.

Jeder Mitspieler führt eine Gruppe von 15 Siedlern einer Farbe an, die er in Oregon, also auf dem Spielplan, ansiedeln will. Einer der Siedler eines jeden Spielers wird allerdings nicht ins gelobte Land reisen, er bewegt sich drum herum und zwar auf der Siegpunktleiste.
Der Spielplan ist einzelne Felder aufgeteilt, auf welche sowohl Siedler als auch Gebäude eingesetzt werden können. Diese Felder sind wieder in Gruppen von je sechs Feldern zusammengefasst, was sich durch die Einteilung des Spielplans in fünf Spalten und fünf Zeilen ergibt.
Ein zufällig verteiltes (Start-)Gebäude darf jeder beginnend mit dem Startspieler auf ein passendes Feld (das Gebäude muss den gleichen farblichen Hintergrund wie das Spielplanfeld haben) des Spielplans legen, wobei er dabei am besten gleich seine vier Handkarten berücksichtigt und die ersten Siegpunkte vorzubereiten.

Drei Landschafts- und eine Gebäudekarte hat ein jeder anfangs auf der Hand und mit diesen Karten werden Siedler eingesetzt und Gebäude gebaut. Wer an die Reihe kommt, spielt also zunächst zwei seiner Handkarten aus.

Soll ein Siedler eingesetzt werden, müssen es zwei Landschaftskarten sein. Alle Landschaftskarten zeigen eines von fünf Symbolen, welche auch auf dem Spielplan zu finden sind. Jedes Symbol ist genau einer Zeile und auch einer Spalte zugeordnet und so ergeben sich durch die ausgespielten Karten bis zu 12 Spielplanfelder, aus denen man den Standort seines Siedlers auswählen darf. Bei verschiedenen Symbolen auf den beiden ausgespielten Karten sind das je bis zu sechs Felder in verschiedenen Bereichen des Spielplans, bei zwei gleichen Symbolen nur bis zu sechs Felder in einem Spielplanabschnitt.
Bebaute oder besetzte Felder sind natürlich tabu, genauso wie Felder mit Gewässern.

Alternativ zum einsetzen eines Siedlern kann man auch ein Gebäude errichten. Hierzu wird nur eine Landschaftskarte aber auch eine Gebäudekarte benötigt. Die Gebäudekarte gibt vor welches der sieben Gebäudearten errichtet werden darf und die Landschaftskarte die Felder der Spalte und Zeile in der es errichtet werden darf. Bei der Auswahl eines der vielen möglichen Gebäudestandorten muss nur beachtet werden, dass die Hintergrundfarbe des Gebäudes die Geländeart vorgibt, auf dem es errichtet werden darf. Gold- und Kohleminen beispielsweise dürfen nur im Gebirge gebaut werden und Gebäude an Bahnlinien nur auf Geländefeldern mit Schienen usw.

Meist werden durch das Einsetzen eines Siedlers oder den Gebäudebau Siegpunkte erzielt, die sofort auf der Wertungsleiste festgehalten werden. Für einen Siedler, der in den Einzugsbereich eines Gebäudes, also auf eines der unmittelbar angrenzenden Felder, eingesetzt wurde, erhält der jeweilige Spieler so viele Siegpunkte wie auf dem Gebäudeplättchen angegeben sind.
Ist durch den neu platzierten Siedler eine Gruppe gleichfarbiger Siedler von mindestens drei auf dem Spielplan entstanden, wobei diese Siedlerfiguren diagonal oder vertikal aneinander grenzen müssen, gibt das einen Bonus von fünf Siegpunkten. Diesen Bonus gibt es für jede Siedlergruppe natürlich nur einmal. Entsteht im späteren Spielverlauf aus einer Dreier-Gruppe für die es schon Bonuspunkte gab eine Vierer-Gruppe, dann gibt das keine Bonuspunkte mehr.

Bei Gebäuden muss man etwas genauer aufpassen, denn da erhalten unter Umständen auch die Mitspieler Siegpunkte. Ein eingesetztes Gebäude bringt nämlich jedem Spieler der Siedler im Einzugsbereich hat die Siegpunkte und zwar für jeden einzelnen Siedler.

Auf den Gold- und Kohleminen ist keine Siegpunktezahl zu sehen. Statt den Siegpunkten erhalten die Spieler bei einer Wertung je ein Gold- oder Kohleplättchen aus dem verdeckten Vorrat. Auf den Rückseiten dieser Plättchen sind die Siegpunkte zu sehen, die man bei Spielende dafür bekommt.

Nach der Wertung wird die Kartenhand des aktiven Spieler auf vier ergänzt, wobei am Ende des Zuges von jeder Kartenart (Landschaft, Gebäude) mindestens eine auf der Hand gehalten werden muss.
Wer nach seinem Zug sein Sonderzugplättchen auf der aktiven Seite liegen hat, und das ist bei Spielbeginn so, darf dieses umdrehen und damit deaktivieren um sofort einen kompletten zweiten Zug zu machen. Im Anschluss an den zweiten Zug ist in jedem Fall der nächste Spieler an der Reihe.

Neben dem Sonderzugplättchen hat jeder Spieler bei Spielbeginn auch ein aktives Joker-Plättchen. Dieses darf man beim Kartenausspielen einsetzen/deaktivieren um eine Landschaftskarte weniger zu müssen und stattdessen ein Symbol frei auswählen zu können. Beide Sonderplättchen können nach ihrem Einsatz auch wieder aktiviert werden. Zwei Gebäudearten liefern je nur einen Siegpunkt, erlauben es bei einer Wertung aber zusätzlich das auf dem Gebäude abgebildete Sonderplättchen wieder zu aktivieren. Damit steht das jeweilige Sonderplättchen wieder zur Verfügung.

Sobald von den sieben Gebäudearten so viele komplett verbaut wurden wie Mitspieler vorhanden sind, wird die laufende Runde noch zu Ende gespielt und es kommt zur Schlusswertung. Gold- und Kohleplättchen werden noch zu Siegpunkten gemacht und wer auf der Siegpunktleiste am weitesten vorne ist gewinnt.

Oregon ist kein spielerisches "Schwergewicht" funktioniert aber prächtig und macht Spaß. Die Regeln sind einfach und das Spielmaterial einwandfrei (die Siedlerfiguren aus Holz haben sogar Hüte auf!). Eine Trennwand im Schachteleinsatz muss gefaltet und hineingesteckt werden, doch dafür hat man nicht "nur" einen Plastikeinsatz und das Spielmaterial ist auch tatsächlich unterzubringen und passt in die Fächer. Sogar Ziptütchen liegen bei, so dass auch Ordnungsfanatiker (wie ich) ihr Spielmaterial sauber eintüten und unterbringen können.

Das einzige, was den einen oder anderen möglicherweise etwas stören könnte ist die Tatsache, dass Spielthematik etwas aufgesetzt wirkt. Hätten die Spielfiguren keine Cowboyhüte und wären die Gebäude nicht auf "Western" getrimmt, hätte es auch ein beliebiges anderes Thema sein können. Ansonsten hat man mit Oregon ein regeltechnisch einfaches Spiel mit angenehmer Spieldauer das absolut familientauglich ist und auch diejenigen, die es gerne etwas Komplexer oder/und länger haben nicht abschreckt.

Vielen Dank an Hans im Glück für das Rezensionsexemplar!


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