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On Top



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Kosmos
Kosmos


Autor

Günter Burkhardt
Günter Burkhardt


Bild



Sonstiges:

Abstrakte Spiele können erfolgreich sein! Das hat Kosmos mit "Einfach Genial" eindrucksvoll bewiesen und mit On Top soll zumindest ein ähnlicher Erfolg erzielt werden. Wie der Name schon vermuten lässt, es geht in die Höhe. Und wer am Ende oben ist hat gewonnen. Nunja, nicht unbedingt gleich gewonnen, aber er ist dem Spielsieg wieder einen Schritt näher gekommen, denn nur wer oben sitzt kann punkten.

Doch wie kommt man ganz nach oben? Nun, es werden Spielsteine gezogen und auf dem Spielplan abgelegt. Der Spielplan besteht aus dreieckigen Feldern, die an den Kanten aneinander stoßen. Zwei aneinandergrenzende Dreiecke bilden also immer eine Raute und genau diese Form haben auch die abzulegenden Spielsteine. Da die Spielsteine immer an bereits liegende angrenzend gelegt werden müssen und sich anfangs noch keine auf dem Spielplan befinden gibt es zwei rote Dreiecksfelder, auf denen je ein schwarzes Dreieck liegt und an welche die ersten gelegten Rautenplättchen angrenzen müssen. Acht weitere dieser schwarzen Dreiecke dienen dazu während des Spiels evtl. entstandene nicht mehr durch Rautenplättchen schließbare Lücken zu füllen.

Kommt ein Spieler nun an die Reihe zieht er ein Rautenplättchen, welches nun auf dem Spielplan abgelegt werden muss. Dabei sollten die Farben der Ecken der Rauten beachtet werden, denn hier finden sich die Spielerfarben wieder. Stoßen die Ecken mehrerer Rauten aneinander, so bilden sie irgendwann einen abgeschlossenen Kreis bzw. Teilkreis, denn am Rand zählt der Spielfeldrand als Abschluss. Sobald diese Situation eintritt, darf jeder Spieler, dessen Farbe in diesem Ring vorhanden ist eines seiner Hütchen auf den entstandenen farbigen Ring stellen. Wer den größten Farbanteil hat, der sitzt ganz oben, die Reihenfolge der nachfolgenden ist unerheblich, da eh nur der oberste punktet. Dieser erhält nun so viele Punkte, wie Hütchen (einschließlich des eigenen) in dem gerade entstandenen Turm vorhanden sind, also beispielsweise drei Punkte, wenn drei Farben und damit drei Hütchen im Turm vorhanden sind.
Gleichstände bringen keine Siegpunkte und werden nur von Spielern angestrebt, die keine Chance mehr haben hier zu punkten.

Es gilt also in einem Ring mit möglichst vielen verschiedenen Farben den größten Anteil zu erreichen um möglichst viele Punkte zu kassieren. Diese werden auf einer Leiste um den Spielplan herum festgehalten und wer bei Spielende am weitesten auf dieser Leiste vorangekommen ist, gewinnt das Spiel. Wichtig dabei ist, dass auch in einem Zweipersonenspiel Plättchen mit neutralen Farben gelegt und deren Hütchen gesetzt werden.
Schwarze Dreiecke stellen keine Farbe dar, es gibt also keine schwarzen Hütchen, allerdings können diese Dreiecke durchaus einen Ring komplettieren und eine Wertung auslösen. Doppelte Punkte gibt es an den Spielplankanten, die eine goldgelbe Farbe haben.

Sobald kein Rautenplättchen mehr gelegt werden kann, endet das Spiel. Übrig behaltene Hütchen zählen je einen Minuspunkt und wer auf der Punkteleiste nun am weitesten vorne sitzt hat gewonnen. Gelingt es einem Spiele vorzeitig alle seine Hütchen einzusetzen, so endet eine Partie sofort mit dem Spieler ohne Hütchen als Gewinner. Während die meisten, wie das normal ist, auf möglichst viele Siegpunkte spielen, kann man solche Mitspieler auch mal damit überraschen gar nicht auf sehr auf Siegpunkte zu achten und möglichst schnell alle Hütchen los zu werden um das Spiel auf diese Weise und damit verbunden einigen Minuspunkten für die Konkurrenten aufgrund der übrig behaltenen Hütchen zu beenden und zu gewinnen. Doch ein solcher Überraschungssieg ist zum scheitern verdammt, sobald auch nur ein Mitspieler dieses Vorgehen kennt.

Sehe ich einmal davon ab, dass es abstrakte Spiele bei mir immer etwas schwer haben (Ausnahmen bestätigen die Regel), dann ist On Top ein kurzweiliges taktisches Legespiel, das gefällt und sich in die Reihe erfolgreicher, abstrakter Spiele mit einfachen Regeln einfügt. Warum nur findet sich für solche Spiele nicht wenigstens der Hauch eines passenden Themas? Dann würden mir persönlich solche Spiele noch viel besser gefallen.

Vielen Dank an Kosmos für das Rezensionsexemplar!


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