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Big Deal



Anzahl Spieler

Für 2 bis 6 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 120 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)

Weitere Bewertungen

6 Punkte (Thomas Fischer)


Verlag

Amigo
Amigo


Autor

Pilippe Keyaerts


Bild



Sonstiges:

Wer träumt nicht vom großen Geld? Zumindest bei Big Deal können diese Träume für kurze Zeit Wirklichkeit werden denn es geht nicht etwa um Peanuts, nein es werden Millionen- und sogar Milliardenbeträge über den Tisch wandern!

Und wie kommt man am besten zu Geld? Mit Aktien (wenn man sich auskennt, aber das ist bei Big Deal kein Problem) und indem man die richtige Firma zur richtigen Zeit gründet (oder den Konkurrenten abluchst)! Konzerne müssen also gegründet werden, werfen dann regelmäßig einen Gewinn ab und können auch wieder geschlossen, d.h. verkauft werden, was nochmal ne hübsche Summe abwerfen kann.
Soweit die Theorie doch die lieben Mitspieler werden da nicht immer tatenlos zusehen und hin und wieder mal eine feindliche Übernahme starten!

Doch wie funktioniert das im einzelnen?
Bei Spielbeginn stehen den Mitspielern zwar einige Millionen sowie einige Aktien als Startkapital zur Verfügung doch zu einer Firmengründung werden nicht nur Aktien sondern auch Ressourcen benötigt. Davon gibt es vier Arten nämlich die Ressource Mensch, Raum, Technik und Energie.

Um eine Firma zu gründen werden also mindestens 2 Aktien dieser Firma benötigt sowie die für diese Firma erforderlichen Ressourcen, welche auf den Aktien angegeben sind. Der Preis für Ressourcen steigt bzw. fällt, je nachdem wieviel von einer Ressource von Spielern gekauft wurde (d.h. auch hier besteht die Möglichkeit durch geschickten Ein- und Verkauf sein Kapital zu mehren!).
Zu Aktien kommt man bei Spielbeginn ausschließlich durch die erste Aktion, die jeder Spieler am Anfang seines Zuges ausführen muß, dem Ziehen einer Karte vom verdeckten Stapel. Diese Aktion ist eine Pflichtaktion, genauso wie die, zugegebenermaßen sehr angenehme Pflicht, Geld für seine eigenen Konzerne zu kassieren.
Neben diesen beiden Pflichtaktionen gibt es dann noch eine Reihe von Wahlaktionen und sobald die Voraussetzungen zur Firmengründung erfüllt sind, geht es so richtig los.

Alle folgenden Aktionen sind freiwillig und können beliebig oft (bis auf Ressourcen, diese Aktion kann nur 3 mal pro Zug ausgeführt werden) und in beliebiger Reihenfolge ausgeführt werden:

Kauf und Verkauf von Ressourcen (max. 3 Stück):
Wie bereits erwähnt, um Konzerne zu gründen benötigt man die dafür erforderlichen Ressourcen. Wählt man diese Aktion, darf man bis zu 3 Ressourcen verkaufen und/oder kaufen.

Kauf und Verkauf von Aktien (Aktienpool):
In der Spielplanmitte befindet sich ein größeres Ablagefeld für Karten, sprich Aktien. Verkauft ein Spieler Aktien aus seiner Hand, legt er sie in diesen Aktienpool und kassiert sein Geld. Genau aus diesem Aktienpool dürfen Aktien auch jederzeit und in beliebiger Menge (solange das Geld reicht) gekauft werden.

Gründung von Konzernen:
Sobald ein Spieler mind. zwei gleiche Aktien und die erforderlichen Ressourcen besitzt, kann der entsprechende Konzern gegründet werden, indem man die Aktien zusammen mit den Ressourcen vor sich ablegt.

Verändern und Schließen von Konzernen:
An eigene Konzerne dürfen jederzeit Aktien angelegt werden (das erschwert die feindliche Übernahme, siehe weiter unten) und ebenso auch entfernt werden (um ggf. finanzielle Engpässe durch Aktienverkauf zu überbrücken).

Versuch einer feindlichen Übernahme von Konzernen:
Sobald man mind. eine Aktie eines gegründeten Konzernes eines Mitspielers besitzt, kann man diese ausspielen, um den Konzern dieses Konkurrenten zu übernehmen. Hierzu macht man ein Angebot (mind. Kaufwert) für jede Aktie des Konzerns des Mitspielers. Dieser kann (oder manchmal muß er auch, mangels Geld) das Angebot annehmen oder um 50 Mio. erhöhen. Nun kann der potentielle Übernehmer das Angebot für seine Aktie annehmen oder seinerseits erhöhen. Dieses Spiel geht solange, bis einer der Spieler nicht mehr erhöht. Der Gewinner zahlt dem anderen den gebotenen Betrag! Im Falle des Verteidigers handelt es sich ja nur um eine Aktie, der feindliche Übernehmer muß diesen Betrag jedoch für jede Aktie des übernommenen Konzerns zahlen!
Mit einer "Cash-Karte" kann man eine Aktie "bezahlen". Statt des Geldes gibt man die Karte ab, egal wie hoch der Betrag für die Aktie eigentlich wäre. Der "Verkäufer" erhält den Kaufbetrag in diesem Fall von der Bank.
Ein Cash-Karte kann in bei dieser Aktion nur von demjenigen eingesetzt werden, der die feindliche Übernahme versucht!

Einsatz von "Cash-Karten":
Werden "Cash-Karten" nicht im Rahmen des Versuches einer feindlichen Übernahme eingesetzt, kann man sie durch diese Aktion gegen zwei Mitspieler auspielen. Diese müssen dann für jede Ressource, die nicht in einem eigenen Konzern gebunden ist und für jede Aktie in einem eigenen Konzern 50 Mio. an den Ausspieler der Karte zahlen Das Spiel endet, sobald beim Nachziehen von Karten die 7. "Game Over - Karte" aufgedeckt wird.
Jede Handkarte, offenliegende Aktie einer gegründeten Firma und jede Ressource bringt noch 150 Mio., dann steht der reichste Spieler und damit der Gewinner fest!

Je mehr Mitspieler, desto mehr Action, obwohl das Spiel dann immer weniger planbar wird! Big Deal ist ein ganz witziges Spiel für Zwischendurch wobei die Spieldauer durch das unvorhersehbare Spielende unter Umständen recht lange dauern kann!

Vielen Dank an Amigo für das Rezensionsexemplar!


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