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Race for the Galaxy - Aufziehender Sturm



Anzahl Spieler

Für 1 bis 5 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 bis 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

8 Punkte (HOlg)



Verlag

Abacus Spiele
Abacus Spiele


Autor

Christine u. Wolfgang Lehmann


Bild



Sonstiges:

Race for the Galaxy - Aufziehender Sturm. Was sich zunächst wie ein Wetterbericht anlässlich eines sportlichen Wettrennereignisses im Weltraum anhört ist vielmehr der Name der (ersten) Erweiterung zum Spiel Race for the Galaxy aus dem Hause Abacus Spiele bzw. Rio Grande Games. Wahrscheinlich soll er symbolisch für die durch diese Erweiterung sich zuspitzenden Ereignisse und (Spiel-)Verläufe im Wettlauf um die Vorherrschaft im All, sein. Es ist ja nun auch mehr los im Weltraum, denn eine der Erweiterungen besteht darin, einem fünften Mitspieler die Teilnahme am Race for the Galaxy zu ermöglichen. Konkurrenz belebt das Geschäft.
Und auch diejenigen, die öfter mal Probleme haben auf die Schnelle einen Mitspieler auf zu treiben, können sich nun in einer Solitärvariante mit einem Roboter herum schlagen, der, ich darfs vorwegnehmen, nicht so ganz einfach zu bezwingen ist. Aber gut, kommt Zeit kommt Sieg!

Daneben beinhaltet die Erweiterung etliche neue Karten, so wie es sich für ein Kartenspiel gehört. Eine davon, die Casionwelt, ersetzt die gleichnamige des Basisspiels, 18 weitere bereichern die Planeten- und Entwicklungskarten und 17 davon sollen zur Kreativität anregen, sind blanko und warten darauf mit eigenen Ideen befüllt zu werden.

Der größte Teil der Erweiterung, sowohl was das Spielmaterial als auch die Spielregeln angeht, wird durch die Solitärvariante abgedeckt wobei sich die Frage stellt, ob man bei einem Spiel dieser Güte tatsächlich oft in die Verlegenheit kommt alleine Spielen zu müssen. Aber egal, schließlich ist der Robotergegner dieser Variante kein leichter Gegner, manchmal vielleicht sogar schwierigerer als so mancher Mitspieler. Er definiert sich durch Anzeige- und Modifikationsplättchen auf einer Anzeigetafel. Zusammen mit dem Wurf zweier Würfel ist dort dann jede Runde abzulesen, wie sich der Roboter verhält, welche Aktionen er wie durchführt. Die für den Roboter eingesetzten Anzeige- und Modifikationsplättchen sind abhängig von seiner Startwelt, so dass seine Aktionen recht gut auf seine (Ausgangs-)Situation abgestimmt sind und sich der Roboter nicht in jeder Partie gleich verhält.
Im Übrigen finden die Regeln eines Zweierspiels Anwendung. Über die Entwicklungsmarken, die der Roboter im Laufe eines Spiels zur Verfügung hat und die je sechs Siegpunkte für ihn bedeuten, lässt sich der Schwierigkeitsgrad (3 Stufen) des Solitärspiels festlegen. Im Schwierigkeitsgrad "einfach" konnte ich (erst) die dritte Partie mit einem Siegpunkt Vorsprung gewinnen.

Die neuen Karten werden zu den Karten des Basisspiels einfach hinzugefügt, die Casinowelt ausgetauscht und die übrigen Spielvorbereitungen wie gewohnt getroffen. Zusätzlich, und damit wären alle Änderungen des Spiels durch diese Erweiterung schon erwähnt, gibt es Zielplättchen, von denen vier "kleine" und zwei "große" zufällig gezogen werden. Diese gewähren demjenigen, der die geforderten Bedingungen erfüllt drei bzw. fünf zusätzliche Siegpunkte, wobei man die für die großen Zielplättchen auch wieder verlieren kann, sobald ein anderer die geforderte Bedingung besser erfüllt.

Im übrigen bleibt das Spiel gleich, was den einen oder anderen möglicherweise an der "Notwendigkeit" einer Anschaffung dieser Erweiterung zweifeln lässt, anderen aber wieder recht gut gefallen dürfte, da sich durch die Erweiterung nicht auch der "Charakter" des Spiels ändert.
Etwas eingreifender ist hier die sog. Konstruktionsvariante für das Spiel zu zweit oder dritt, die nicht unerwähnt bleiben darf. Hierbei bilden sich die Spieler Kartendecks, in dem sie aus einer Auswahl immer eine Karte ihrem Deck hinzufügen und den Rest an einen Mitspieler weitergeben solange, bis alle Karten verteilt sind. Jeder zieht während des Spiels dann immer von seinem Deck Karten nach. So lässt sich dem Zufall beim Kartenziehen etwas vorbeugen bzw. man weiß genau, welche Karten man während des Spiels auf die Hand bekommt und kann sein Spiel darauf einstellen.

Einigen wird diese Erweiterung wohl etwas zu "dünn" aufgefallen sein, anderen wird diese - sieht man mal von der Solitärvariante ab - "dezente" Erweiterung des Bestehenden gefallen. Eines haben jedoch alle Fans des Basisspiels gemeinsam: Sie kommen an dieser Erweiterung nicht vorbei!

Vielen Dank an Abacus Spiele für das Rezensionsexemplar!


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