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Spuk im Schloss



Anzahl Spieler

Für 3 bis 8 Spieler
ab 5 Jahre


Spieldauer

Ca. 10 bis 20 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Goldsieber
Goldsieber


Autor

Ellen Maria Ernst


Bild



Sonstiges:

Spielen kann man immer und überall. Mit Reisespielen geht´s auch unterwegs und spätestens seit der "Nacht der Magier" stellt auch die Dunkelheit kein Hindernis mehr dar und ist im Gegenteil spielspaßfördernd. Mit "Spuk im Schloss" von Goldsieber wird die Auswahl für die hauptsächlich nachtaktiven Spieler nun noch größer, wobei das Spiel - wie man bei diesem Titel nicht unbedingt gleich vermutet - in erster Linie die kleineren Spielefans ansprechen und begeistern dürfte. Aber auch Erwachsene haben ihren Spaß und so kann "Spuk im Schloss" alle Generationen am Spieltisch zusammen bringen. Bleibt es in den Sommermonaten für die Kleineren zu lange hell hilft nur noch Rollo runter, Licht aus und los geht´s.

Im Spukschloss ist Geisterstunde und daher ist es nicht verwunderlich, dass Geister ihr Unwesen treiben. Zumindest ein Geist und der heißt Bodo. Er hat Gegenstände im Schloss versteckt, die der Diener Johann nun wieder finden muss. Und da sich das unter den gegebenen Umständen nicht ganz so einfach gestaltet helfen ihm das freundliche Gespenst Balduin und die Mitspieler dabei.

Bevor es so richtig los gehen kann, müssen die leuchtenden Karten aufgeladen und anschließend der Raum verdunkelt werden. Pro Mitspieler wird eines von insgesamt acht Quartetten bestehend aus Gegenständen zusammen mit ebensovielen Balduin und Bodo Karten zusammen gemischt und anschließend gleichmäßig an die Mitspieler verteilt. Jeder erhält noch je drei kleine Turmplättchen, dann wird das Licht ausgeschaltet. Jeder Spieler sieht sich seine Karten an, sieht man auf einer Karte nichts, dann handelt es sich um eine der Gespenster-Karten (Balduin oder Bodo), die nicht wie die anderen Karten leuchten.

Ziel ist es nun, vier gleiche Gegenstände zu sammeln und nach acht Runden gewinnt derjenige mit den meisten Turmplättchen. Jeder Spieler wählt eine seiner Karten aus und gibt sie verdeckt an seinen linken Nachbarn weiter, d.h. er erhält gleichzeitig eine Karte von seinem rechten Nachbarn.
Der Spielleiter gibt dabei die Kommandos "Spuk", bei dem jeder eine seiner Karten verdeckt vor sich ablegt, "im", bei dem jeder diese Karte zu seinem linken Nachbarn schiebt, und "Schloss", bei dem die Spieler ihre vom Nachbarn erhaltene Karte auf die Hand nehmen.

Hält nun ein Spieler vier gleiche Gegenstände auf der Hand, ruft dieser laut "Johann" und legt seine Hand auf die entsprechende Spielfigur. Tun dies mehrere Spieler gleichzeitig, hat derjenige die Nase vorn, dessen Hand ganz unten auf der Johann-Figur liegt.
Jetzt wird das Licht zu Kontrollzwecken angeschaltet und der Gewinner erhält eines der großen Turmplättchen. Nun kann man auch erkennen, welche Spieler die Balduin- bzw. Bodo-Karten auf der Hand halten. Wer Balduin-Karten hat, erhält für jede dieser Karten ein kleines Turmplättchen, bei Bodo-Karten müssen kleine Turmplättchen abgegeben werden (die großen Plättchen sind nicht betroffen).

Auf diese Weise werden acht Runden gespielt, bis alle großen Turmplättchen verteilt sind. Dann endet das Spiel wobei die Turmsymbole auf den Turmplättchen über Sieg- und Niederlage entscheiden. Auf den großen Turmplättchen befinden sich zwei Turmsymbole, auf den kleinen nur eines und wer die höchste Gesamtzahl an Turmsymbolen sammeln konnte, gewinnt das Spiel.

Schnelligkeit und Merkfähigkeit sind bei "Spuk im Schloss" gefragt. Welche Karten hat man bisher erhalten bzw. weitergegeben, was also ist im Umlauf, das sollte man im Kopf behalten und hat man schließlich vier gleiche Gegenstände gilt es schnell zu sein und sowohl "Johann" zu rufen als auch nach der Spielfigur zu greifen, denn letzteres entscheidet unter Umständen darüber wer ein Turmplättchen für sein Quartett erhält.
Wer dann noch ein glückliches Händchen hat und gleich bei der Verteilung der Karten zusammen passende Karten erhält, hat es natürlich etwas leichter.

"Spuk im Schloss" macht den Kindern auf jeden Fall Spaß, das Spielen im Dunkeln hat einfach seinen ganz eigenen Reiz. Und haben die Spaß, haben ihn auch die mitspielenden Erwachsenen. Was will man mehr von einen Spiel für diese Zielgruppe. Etwas aufwändig ist das Aufladen der Spielkarten, damit diese dann im Spiel leuchten und zügig gespielt werden sollte anschließend ebenfalls, damit die Leuchtkraft der Karten nicht vor Rundenende aufgebraucht ist.

Vielen Dank an Goldsieber für das Rezensionsexemplar!


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