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Die Minen von Zavandor



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 70 bis 90 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)



Verlag

Lookout Games
Lookout Games


Autor

Alexander Pfister


Bild



Sonstiges:

Sie sind zwar relativ klein, aber dennoch fester Bestandteil diverser Fantasywelten und oft verbindet man mit ihnen den Bergbau in allen erdenklichen Varianten. Die Rede ist von Zwergen, die im Spiel Die Minen von Zavandor in Clans organisiert und, wie erwartet, unter Tage aktiv sind. Edelsteine werden geschürft, die dem Handel dienen. Dabei haben die Zwergenclans, geführt durch die bis zu fünf Mitspieler anfangs wahlweise die gleichen oder ganz individuelle Fähigkeiten und ein recht kleines Startkapital in Form von Edelsteinen.
Und worum geht es den Zwergen? Natürlich die einträglichste Mine zu haben und sich damit so als würdiger Nachfolger des noch amitierenden Königs der Zwerge von Zavandor zu erweisen, der kurz vor seinem wohlverdienten Ruhestand nur noch seine Nachfolge geregelt wissen will.

Also auf gehts, lasst uns tun, was Zwerge am besten können, lasst uns Edelsteine schürften. Jede Spielrunde beginnt zunächst einmal recht erfreulich, es gibt Einkommen. Dieses ist zwar grundsätzlich beschränkt auf sechs Edelsteinkarten, doch das ist anfangs noch kein Problem und lässt sich später mittels entsprechender Investitionen beheben, in dem man einen voll "ausgebauten" Packdrachen besitzt. Auch Aufwertungssteine kann man erhalten und diese werden sofort und kostenlos auf Karten gesetzt, die man damit aufwertet.
Anschließend darf nach Herzenslust und wild durcheinander - also ohne Spielerreihenfolge - gehandelt werden, was umso interessanter ist, je mehr Spieler beteiligt sind. Zur Not kann aber auch jederzeit mit der Bank getauscht werden (2 beliebige gegen 1 der Bank), ein bisschen was geht also immer.

Benötigt wird der geschürfte oder/und erhandelte Reichtum unter anderem für Versteigerungen bei denen Erweiterungen, Spruchrollen usw. ergattert werden können und, bei ausreichend hohen Geboten, sogar Siegpunkte. Vier Versteigerungen finden in jeder Runde statt und der Gewinner der letzten, der sog. "Saphirversteigerung", entscheidet zusätzlich auch über den Weg des Königs in Richtung Thronsaal und damit auch, welche Edelsteine für Aufwertung von Karten mit dem Königssymbol benötigt werden, denn es sind immer die Steine erforderlich, die auf dem aktuellen Feld der Königsfigur zu sehen sind.

An die Versteigerungen schließt sich die Aufwertungsphase an, in der jeder Spieler seine Karten je um maximal eine Stufe aufwerten kann. Die auf der aufzuwertenden Karte angegebenen Kosten müssen bezahlt werden, anschließend wird diese Karte mit einem Aufwertungsstein markiert und erhöht damit seine Wirkung.
Die immer zu wenigen Edelsteine wollen also überlegt eingesetzt werden, denn oftmals ist neben den Aufwertungen auch das bestimmen der Position des Königs ein nicht zu unterschätzendes Instrument um sich einen Vorteil zu verschaffen oder wenigstens die Konkurrenz zu behindern.

An der Position des Königs lässt sich auch der Spielfortschritt erkennen. Sobald dieser den Thronsaal erreicht, endet das Spiel. Je drei bei den Spielern verbliebene Edelsteine zählen als einen Siegpunkt und wer sein Zwergenimperium am besten ausgebaut hat, punktet weiter. Für jede voll ausgebaute Karte gibt es Siegpunkte und durch Erweiterungskarten und deren besondere Eigenschaften.

Die Minen von Zavandor ist ein Versteigerungs- und Optimierungsspiel mit handelsbedingter Interaktion. Die Edelsteine gilt es möglichst optimal auf die Bereiche Versteigerung und Aufwertung zu verteilen und zumindest in größeren Runden ist auch der Handel interessant, zumal er relativ unkontrolliert von Statten geht. Die zahlreichen verschiedenartigen Karten sind die Würze des Spiels und ihre Vielfalt sorgt für Abwechslung.
Ein Auge auf die Mitspieler zu haben empfiehlt sich ebenfalls, denn wer beispielsweise das Bietverhalten der Mitspieler bei den Versteigerungen aufmerksam beobachtet, kann deren Möglichkeiten in der kommenden Runde sicherlich etwas besser einschätzen.

Strategien gibt es mehrere auszuprobieren, insbesondere wenn man die Seiten der Spielertableaus mit unterschiedlichen Startbedingungen wählt, und das sorgt für Wiederspielreiz. Man kann sich hauptsächlich mit Clanaufwertungen beschäftigen oder schnell ein höheres Einkommen anstreben, viele Wege können zum Sieg führen und das ist gut. Der volle Spielgenuss stellt sich allerdings erst bei mehr als zwei Spielern ein, allein schon durch das Handeln, das zu zweit nur bedingt reizvoll ist.
Das Spielmaterial ist gut und schlecht zugleich. Einerseits ansprechend gestaltet lässt die Qualität des Materials doch zu wünschen übrig aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn der Spielspaß wird dadurch nur wenig, wenn überhaupt, geschmälert.

Vielen Dank an Lookout Games für das Rezensionsexemplar!


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