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Bohn Hansa



Anzahl Spieler

Für 3 bis 5 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 90 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)

Weitere Bewertungen

7 Punkte (Thomas Fischer)


Verlag

Amigo
Amigo


Autor

Uwe Rosenberg


Bild



Sonstiges:

Die Bohnen erobern das Spielbrett! Bisher haben die witzigen Feuer-, Garten-, Sau- und sonstigen Bohnen nur als Kartenspiel Bohnanza für Spass gesorgt, jetzt verhelfen sie 3 bis 5 verhandlungsgeschickten Bohnenhändlern in 10Hansestädten zu Reichtum und Ansehen.

Ausgerüstet mit 8 verschiedenen Bohnen, einem Esel mit Karren, 7 Bewegungskarten und 3 Aufträgen stürzt man sich ins Gefecht um die lukrativsten Geschäfte. Der Auftrag mit der höchsten Einnahme wird gleich zu Beginn ausgespielt und der Esel mit seinem Karren in die entsprechenden Stadt gestellt. Da man zu Beginn von jeder Bohnensorte eine bekommen hat, kann man diesen ersten Auftrag auch gleich erfüllen. Die benötigten Bohnen werden abgegeben und das Geld kassiert.

Diesen Vorgang des Auftragerfüllens versucht man nun möglichst oft zu wiederholen, um an Ende derjenige mit dem meisten Geldvermögen und damit der Gewinner des Spiels zu sein.

Der Angangs verteilte Bohnenvorrat ist schnell aufgebraucht, also muss man sich für weitere Aufträge günstige Bezugsquellen erschließen. Dies können die Bohnenmärkte in den einzelnen Städten sein, wobei nicht jede Bohnensorte in jeder Stadt angeboten wird und die Preise doch auch sehr unterschiedlich sein können, oder die Mitspieler.
Jederzeit während seines Zuges kann man Mitspieler in die Stadt, in der man sich gerade aufhält, einladen um mit ihnen Bohnengeschäfte abzuschließen. Allerdings dürfen nur Bohnen gehandelt werden, wobei eine Einladung nicht zum Handeln zwingt.

Gibt der Markt der Stadt, in der man sich gerade befindet, nicht das Gewünschte her oder nur zu einem überteuerten Preis, zieht man einfach in eine andere Stadt weiter. Für jede Ortschaft (einschließlich des Ausgangspunktes) die man betritt, spielt man eine Karte von der Hand aus, wobei diese in gewohnter Bohnanza-Manier nur von vorne genommen werden dürfen und die Reihenfolge der Karten auf der Hand nicht verändert werden darf.
Anfangs wird es sich dabei um eine oder mehrere Bewegungskarten in der Farbe des Spielers handeln, später kann auch einmal eine Auftragskarte darunter sein. Diese Karten werden unmittelbar nach dem Erreichen der Zielstadt wieder auf die Hand genommen (ganz nach hinten), bis auf die Auftragskarten. Diese müssen spätestens bis zum Ende des Zuges des Spielers erfüllt sein, sonst werden sie ungenutzt auf den Ablagestapel gelegt.
Die Bewegungskarten werden beginnend mit der Karte "Zoll", falls diese unter den gespielten Karten ist, aufgenommen. Dafür sind vom aktuellen Spieler 20 Talerzu bezahlen. Dann wird, soweit vorhanden, die Karte "Neue Ernte" wieder nach hinten auf die Kartenhand genommen und die auf dieser Karte abgebildeten Bohnen in der vorgegebenen Anzahl in die angegebene Stadt gelegt, sofern dort noch ein Ablagefeld frei ist. Die neuen Bohnen werden übereinander auf ein freies Feld gelegt wodurch sich die Bohnenpreise in dieser Stadt verändern, denn diese werden immer durch das erste freie Bohnenfeld festgelgt. Schließlich werden dann noch die verbliebenen Bewegungskarten (nicht die Aufträge) nach hinten auf die Kartenhand genommen.

Am Ausgangs- und am Zielort hat man die Möglichkeit Aufträge durch Abgabe der entsprechenden Bohnen zu erfüllen, die angegebene Summe zu kassieren und, falls nötig oder gewollt weil günstig, Bohnen einkaufen. Mitspieler am gleichen Ort können als Handelspartner dienen, ggf. müssen sie halt eingeladen werden.
Bei den Zwischenstationen der Reise darf dies alles nicht durchgeführte werden! Kein Handeln, Bohnenkaufen oder Aufträgeerfüllen!

Jeder der zum Handeln in eine Stadt eingeladen wird und darauf eingeht, setzt seinen Esel in die entsprechende Stadt und spielt seine vorderste Karte aus und nimmt sie, nachdem ggf. Zoll bezahlt wurde (allerdings im Falle einer Einladung nur 15 statt 20 Taler) wieder auf die Hand. Eine Karte "Neue Ernte" bleibt bis zum Zug des entsprechenden Spielers vor diesem liegen und wird erst dann, vor dessen eigentlichen Zug ausgeführt.

Der Spieler, der die 8. "Neue Ernte" Karte ausspielt, läutet die letzte Runde ein. Er macht seinen letzten Zug, danach die Mitspieler und das Spiel endet. Gewinner ist der Bohnenhändler, der das meiste Kapital aus seinen Aufträgen schlagen konnte.

Bohn Hansa gefiel in unseren Runden ausgesprochen gut. Jeder ist eigentlich immer gefordert, auch beim Zug der Mitspieler, denn es wird wie schon bei Bohnanza munter gehandelt. Und im Handel liegt auch das Erfolgsrezept für dieses Spiel. Wer geschickt (ver-)handelt kommt nicht nur recht günstig an die benötigten Bohnen - und das erhöht die Gewinnspanne bei den Aufträgen - sondern kann auch die gefürchtete Zollkarte bei Einladungen ausspielen. Denn dann reißt sie mit 15 statt 20 Talernein deutlich geringeres Loch in die Kasse. Die Zoll-Karte wird im Spielverlauf pro Spieler schon einigemale ausgespielt werden und da kann man also in der Summeganz schön sparen.

Hat man sich also erstmal an das grelle Outfit des Spiels, das vom Kartenspiel übernommen wurde und dort irgendwie weniger aufdringlich wirkte, gewöhnt, hat man ein kurzweiliges Spiel rund ums Handeln, das in voller Besetzung am meisten Spass macht.

Vielen Dank an Amigo für das Rezensionsexemplar!


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