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Thunderstone - Drachenturm



Anzahl Spieler

Für 1 bis 5 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 60 bis 90 Minuten


Bewertung (max. 10)

9 Punkte (HOlg)



Verlag

Pegasus
Pegasus


Autor

Mike Elliot


Bild



Sonstiges:

Mit Thunderstone: Drachenturm, der inzwischen dritten Erweiterung zu Thunderstone, scheint die Entwicklung ähnlich rasant zu verlaufen wie bei Dominion. Und dieses Mal wurde die Gelegenheit genutzt neben neuen Karten auch bisherige kleinere und größere Versäumnisse nachzuholen. Endlich lassen sich die Karten sauber in der Schachtel unterbringen ohne dass die Trennkarten verknickt werden. Die Rückseiten der Zufallskarten sind jetzt farblich anders gestaltet, so dass sie nicht mehr so leicht unbeabsichtigt in den normalen Kartenstapel geraten und, damit alles schön einheitlich bleibt, sind auch neue Zufallskarten für die bisherigen Spiele une Erweiterungen der Thunderstone-Familie zum Austauschen vorhanden. Desweiteren liegen dem Spiel Erfahrungspunkte als Ersatz für die entsprechenden Karten des Basisspiels sowie ein kleiner Spielplan für den Dungeon bei, der zwar nicht unbedingt nötig gewesen wäre, Neueinsteigern aber durch die aufgedruckten Lichtabzüge und ggf. daraus resultierenden Abzüge beim Angriffswert hilfreich sein dürfte.

Von diesen "Nachbesserungen" abgesehen ist Thunderstone: Drachenturm eine eigenständig spielbare Erweiterung. Dem Spiel liegen also auch die für jede Partie benötigten Basis und Krankheitskarten bei, so dass die stattliche Zahl von 688 Karten erreicht wird. Quantitativ ist also alles im grünen Bereich und wir können uns dem spielerischen zuwenden.

Das Spiel wird wie gewohnt durch Zufallskarten oder dem vorgegebenen Spielaufbau für die erste Partie vorbereitet, jeder Spieler erhält seine Startkarten, Dorfbereich und Dungeon werden ausgelegt und schon kann es losgehen. Was den Spielablauf angeht, der hat sich im Wesentlichen nicht verändert, so dass ich ihn voraussetzen bzw. auf meine Rezension zu Thunderstone verweisen möchte.

Der Reiz von Thunderstone: Drachenturm liegt wie zu erwarten war in den neuen Helden, Dorfkarten, Monstern und Donnersteinen, die reichlich vorhanden sind und wieder Lust auf das Erforschen von Dungeons machen. Szenarien, die durch Dungeonmerkmale ins Spiel kommen können, variieren gewohnte Spielregeln für die aktuelle Partie und bringen Abwechslung und frischen Wind in den Dungeon. Plötzlich bringen Monster kein Gold mehr, im Dungeon ist eine zusätzliche Monsterart zu finden, es gibt zwei verschiedene Dungeons, bei jedem Kampf muss eine Karte zerstört werden oder zerstörte Dorfkarten werden zurück ins Dorf gelegt usw.
Das alles sorgt natürlich für Abwechslung, wobei etliche der Szenariokarten in erster Linie das Spiel verlängern. Sowohl fehlendes Gold, als auch zusätzliche Monster oder das Zerstören von Karten hemmen den Spielfortschritt ungemein und stellen eine größere Herausforderung für die Spieler dar und führen zu einem zäheren Spielverlauf.

Für einen schnellen Einstieg gibt es wieder einen vorgegebenen Spielaufbau und wer auch gerne (oder mangels Mitspieler gezwungenermaßen) einen Dungeon alleine aufsucht, der erhält mit Thunderstone: Drachenturm auch eine Variante zu den mit der Erweiterung Thunderstone: Zorn der Elemente eingeführten Solo-Spielregeln, die ein noch intensiveres, sprich schwereres, Spiel bewirken. So können Helden einer höheren Stufe nicht mehr gekauft, sondern müssen mit Erfahrungspunkten aufgewertet werden. Die Siegbedingung wird dabei durch die Vorgabe am Ende mindestens vier Helden der höchsten Stufe im Deck zu haben weiter erschwert.

Grundsätzlich hält sich die Interaktion bei Thunderstone nach wie vor in Grenzen, allerdings gibt es im "Drachenturm" nun eine Regelvariante für ein kooperatives Spiel. Diese Variante habe ich allerdings noch nicht getestet, da sie sich nach dem Lesen der Regel für mich wie ein "aufgebohrtes" Solospiel anfühlt.

Ein leicht unangenehmer Nachgeschmack ist bei mir zurückgeblieben, als ich festgestellt habe, dass zwar eine Trennkarte "Drache - Humanoid" vorhanden ist, die entsprechenden Karten allerdings fehlen. So etwas hinterlässt bei mir immer den Eindruck ein nicht vollständiges Spiel zu haben. Das sehen aber viele auch anders. Und schließlich ist die Drachenkarten inzwischen ja auch schon aufgetaucht, als Promo auf der Spiel 11.

Aber braucht man den "Drachenturm" nun? Ich meine ja, denn wer Thunderstone mag, der will auch die neuen Möglichkeiten des "Drachenturms" nutzen und wer neu bei Thunderstone einsteigt, der hat mit Thunderstone: Drachenturm zwar "gefühlt" schwerere Monster und etwas komplexere Regeln, dafür aber gleich die Möglichkeiten Wächter, Fallen, Schätze, Szenarien usw. einzusetzen, die im Basisspiel noch fehlen.
Aus meiner Sicht ist Thunderstone: Drachenturm also Neueinsteigern und "alten Hasen" gleichermaßen zu empfehlen und bietet reichlich Neues auf gewohntem "Thunderstone-Niveau".

Vielen Dank an Pegasus für das Rezensionsexemplar!


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