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Dominion - Hinterland



Anzahl Spieler

Für 2 bis 5 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 bis 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

9 Punkte (HOlg)



Verlag

Hans im Glück
Hans im Glück


Autor

Donald X. Vaccarino


Bild



Sonstiges:

Das Königreich wächst und wächst, eine Dominion-Erweiterung jagt die nächste und ein Ende ist nicht in Sicht! Mit Dominion - Hinterland geht das "Deckbuilding-Phänomen" nun bereits in die fünfte Runde und hat Höhen und Tiefen hinter sich gebracht. Wobei man fairer Weise sagen muss, dass die Tiefen meiner Meinung nach nicht wirklich sehr tief waren. Dominion - Die Alchemisten und Dominion - Intrige waren aus meiner Sicht die schwächsten Erweiterungen aber "schwach" ist in diesem Zusammenhang immer noch stärker als vieles andere, das man so als "gut" bezeichnet. Aber das ist natürlich Geschmackssache und ich kann für mich sagen, dass alle Erweiterungen das Spiel letztlich stimmig um neue Aspekte erweitert und denjenigen, die viel Zeit mit Dominion verbringen, Langzeitmotivation beschert haben.

Dominion - Hinterland bringt nun, wie sollte es anders sein, neue Karten mit. Das kleine Königreich wächst und dehnt sich immer weiter aus und erreicht zunehmend exotischer Orte. Kartennamen wie beispielsweise "Nomandencamp", "Seidenstraße" oder "Oase" lassen das vermuten. Insgesamt 26 Kartensätze, darunter je drei Sätze Geld und Punktekarten, bringen Abwechslung ins Spiel und kombinieren bekannte Elemente neu miteinander, so dass auch zwei neue Kartentypen entstanden sind. Nun gibt es auch Geld- (Katzengold) oder Punktekarten (Tunnel), die als Reaktion genutzt werden können und den neuen Kartentypen "Geld-Reaktionskarte" bzw. "Punkte-Reaktionskarte" angehören. Einige Karten entfalten im Hinterland auch schon im Moment des Kaufens bzw. Nehmens - ab sofort wird zwischen Kaufen und Nehmen unterschieden - einen teilweise gewichtigen Effekt, wie beispielsweise die Karte "Fruchtbares Land", die unmittelbar beim Kauf das Entsorgen einer Handkarte und das anschließende nehmen einer anderen Karte, die bis zu zwei Geld mehr kostet, vorschreibt.

Auch diese neue Erweiterung bringt keine radikalen Veränderungen mit sich, sondern erweitert bestehende Mechanismen so dass die neuen Karten auch neue Möglichkeiten bieten können und nicht nur Varianten bereits bekannter Karten darstellen. Besonders fällt auf, dass viele der neuen Karten die Möglichkeit bieten Karten abzuwerfen, d.h. sein Deck zu verschlanken. Diese Möglichkeiten nicht oder nicht mehr benötigte Karten loszuwerden erleichtert es natürlich, Strategien beim Deckbuilding effektiver umzusetzen und das kann eigentlich nur im Sinne erfahrener Dominion-Spieler sein.

Wie auch in vorangegangenen Erweiterungen gibt es auch wieder Möglichkeiten die während des Spiels störenden aber am Ende spielentscheidenden Siegpunktkarten zu "entschärfen". Gab es früher schon Punktekarten die auch Aktionen ermöglichen, so gibt es neben diesen und den neuen "Punkte-Reaktionskarten" in Dominion - Hinterland nun auch Karten, welche die Punktekarten zumindest nicht so störend erscheinen lassen. Die Karte "Wegkreuzung" beispielsweise ermöglicht es für jede Punktekarte auf der Hand eine Karte nachzuziehen und gewährt gleichzeitig weitere Aktionen.

Wie gewohnt gibt es wieder empfohlene Kartensätze um das Hinterland mit dem Basisspiel, der Intrige oder den einzelnen Erweiterungen sinnvoll zu kombinieren. Diese Kartensets sind stimmig und funktionieren aber natürlich spricht auch nichts dagegen, die Kartensätze für ein Spiel durch Zufall oder Auswahl der Spieler festzulegen.

Sicherlich stellt sich mit jeder neuen Erweiterung immer heftiger die Frage ob es das wirklich braucht. Diese Frage lässt sich natürlich nicht allgemeingültig beantworten. Wer Dominion nur gelegentlich auf dem Tisch hat, für den sind alle Erweiterungen höchstens sammeltechnisch interessant, aber ein Dominion-Fanatiker, bei dem sich möglicherweise gerade die ersten "Ermüdungserscheinungen" einstellen, der braucht auch diese Erweiterung unbedingt, denn neben den genannten Neuerungen bringt das Hinterland nämlich auch wieder frischen Wind ins "alte" Königreich. Was will man als Dominion-Fan mehr?

Vielen Dank an Hans im Glück für das Rezensionsexemplar!


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