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Caesar & Cleopatra



Anzahl Spieler

Für 2 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 30 bis 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

Kosmos
Kosmos


Autor

Wolfgang Lüdtke


Bild



Sonstiges:

Ceasar und Cleopatra lieferten sich einen der bekanntesten Konflikte der Geschichte, bei dem es um die Unabhängigkeit Ägyptens ging. Die beiden Herrscher versuchten möglichst viele Patrizier für ihre Sache zu gewinnen. Wer bei einer Vertrauensfrage den größeren Einfluß auf den Patrizier hat, bekommt dessen Stimme, die einen Siegpunkt bringt. Weitere Siegpunkte gibt es für Mehrheiten, die in einer Patriziergruppe errungen werden können und für den Gewinn von geheimen Einflußboni. Wer am meisten Einflußpunkte bei Spielende hat, entscheidet über das Schicksal Ägyptens und gewinnt das Spiel.

Die Patrizierkarten werden sortiert nach Gruppen offen in die Tischmitte gelegt, neben dem Stapel mit den Vertrauensfragen. Sowohl der Spieler der Caesar vertritt als auch der Spieler der für Cleopatra eintritt erhält je einen Kartensatz bestehend aus Einfluß- und Aktionskarten. Von den Einlußkarten nimmt jeder Spieler je zwei mit den Werten 1 - 5 auf die Hand und legt die restlichen gemischt vor sich ab. Die Aktionskarten dürfen sortiert und in eine beliebige Reihenfolge gebracht werden und sind dann ebenfalls verdeckt vor den Spielern abzulegen. Die Spieler erhalten noch je eine geheime Sonderaufgabe, mit der man im Laufe des Spiels einen Einfluß-Bonus erringen kann. Schließlich werden noch die ersten Einlußkarten angelegt. 5 Einflußkarten (mit den Werten 1 - 5) werden von jedem Spieler auf die fünf Patriziergruppen verteilt, die restlichen 5 Karten (ebenfalls mit den Werten 1 - 5) werden auf die Hand genommen.

Jetzt kann das Spiel beginnnen. Beginnend mit dem Cleopatra-Spieler kommen die Spieler abwechselnd an die Reihe. Wer am Zug ist, überlegt sich zunächst, ob er in diesem Zug aktiv werden oder passiv bleiben will. Bleibt ein Spieler passiv, dürfen keine Karten ausgespielt sondern nur beliebig viele Handkarten offen abgelegt und durch neue Karten von den Reservestapeln ersetzt werden. In diesem Fall wird auch keine Karte von den Vertrauensfragen aufgedeckt.

Wird ein Spieler aktiv, hat er folgende Aktionsmöglichkeiten:

1. Ausspielen einer Aktionskarte:
Zu einem beliebigen Zeitpunkt kann eine Aktionskarte ausgespielt werden, deren Folgen sofort ausgewertet werden. Die ausgespielte Karte kommt anschließend auf den Ablagestapel.

2. Einflußkarte(n) anlegen: Ein Spieler muß eine oder zwei Einlußkarten auf seiner Seite an Patriziergruppen anlegen. Wird eine Karte ausgespielt, wird diese verdeckt an eine beliebige Gruppe angelegt, werden zwei Karten ausgespielt, sind diese Karten offen an eine oder zwei beliebige Patriziergruppen anzulegen.
Zu beachten ist, daß ein Spieler maximal fünf Einflußkarten an einer Patriziergruppe anlegen darf und beide Spieler zusammen maximal 8 Einflußkarten an eine Patriziergruppe anlegen dürfen.

3. Handkarten ergänzen:
Hat ein Spieler alle Karten gespielt, werden die Handkarten durch Nachziehen von den Reservestapeln wieder auf fünf ergänzt. Der Spieler hat dabei die Wahl, ob er vom Stapel mit den Einflußkarten oder den Aktionskarten nachziehen will.

4. Vertrauensfrage aufdecken:
Zuletzt wird die oberste Karte des Stapels mit den Vertrauensfragen aufgedeckt. Kommt es zu einer Vertrauensfrage, werden die Einlußpunkte der Spieler auf die angegebene Patriziergruppe ermittelt und derjenige mit dem größten Einfluß gewinnt eine Patrizierkarte und damit einen Siegpunkt. Gleichzeitig muß die höchste Einflußkarte des Gewinners auf den Ablagestapel gelegt werden, während der Verlierer nur die niedrigste seiner dort liegenden Einflußkarten verliert.
Zu einer Vertrauensfrage kommt es auch dann, sobald die insgesamt 8. Einflußkarte an eine Patriziergruppe angelegt wird. Alle Einflußkarten bleiben auch nach der Wertung offen liegen.
Wird hingegen eine Karte "Orgie" aufgedeckt, kommt es in dieser Runde zu keiner Vertrauensfrage.
Das Spiel endet, wenn alle Patrizier vergeben wurden oder die Spieler keine Einflußkarten mehr haben. Am Ende bringt jeder gewonne Patrizier 1.
Siegpunkt. Die Mehrheit in einer Patriziergruppe bringt 1 zusätzlichen Siegpunkt genauso wie der Gewinn aller Patrizier einer Gruppe. Der Einflußbonus bringt dann nochmal 2 Siegpunkte und der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt, bei Gleichstand derjenige, der die meisten Patrizier gewonnen hat.

Vielen Dank an Kosmos für das Rezensionsexemplar!


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