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Thunderstone Advance - Verfluchte Höhlen



Anzahl Spieler

Für 1 bis 5 Spieler
ab 12 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 bis 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

5 Punkte (HOlg)



Verlag

Pegasus
Pegasus


Autor

Mike Elliot


Bild



Sonstiges:

Auch wenn Thunderstone in mehrerlei Hinsicht optimiert wurde und sich inzwischen Thunderstone Advance nennt, heißt das nicht, dass kein Raum für Verbesserungen oder besser gesagt Erweiterungen geblieben ist. Thunderstone Advance - Verfluchte Höhlen ist nun die erste einer vermutlich längeren Reihe von Erweiterungen, die mit insgesamt 295 Karten neue Helden, Monster, Waffen usw. ins Spiel bringt.

Doch es sind nicht nur neue Karten in dieser Erweiterung sondern auch Ersatzkarten für die sog. Lauerer aus Thunderstone Advance, deren erstes Layout sie nur relativ schwer als Lauerer erkennen ließ. Das neue Layout dieser Karten schafft da Abhilfe. Sehr gut "Pegasus", so geht man mit erkannten Mängeln um, man behebt sie auf eine alle zufriedenstellende Weise.

Wenden wir uns nun aber den Neuerungen zu. Die neuen Regeln sind recht überschaubar, sie reduzieren sich auf Schätze, Karten mit goldenem Rahmen, die nun in den Dungeons zu finden sind. Sie sind zwar bereits in Erweiterungen der ersten Auflage aufgetaucht, waren da aber nur per Zufall durch Aufdecken zu bekommen. Schätze werden auch diesmal wieder zusammen mit den Monsterkarten in das Dungeon-Deck gemischt. Sobald aber eine Schatzkarte gezogen wird, werden weitere Karten vom Dungeon-Deck gezogen bis auch ein Monster aufgedeckt worden ist, das dann auf die Schatzkarte(n) gelegt wird und diese nicht nur bewacht sondern sie auch gegen angreifende Helden verwendet. Einige der Merkmale (Kampf- und Folgeeffekte) auf den Schatzkarten werden so behandelt, als ob sie auf der Karte des Monsters stehen, das sie bewacht.
Solche Monster sind natürlich schwerer zu besiegen, wer das aber schafft, erhält neben der Monsterkarte auch alle Schatzkarten, die dieses Monster bewacht hat in sein Deck und kann einige der Effekte und Merkmale dieser Karte(n) nutzen, wenn sie wieder auf die Hand gelangen.

Die restlichen Neuerungen sind in den neuen Karten zu finden. Eulenaugen helfen in der Dunkelheit auch und insbesondere ohne Lichtquellen, Bluthunde greifen in Rudeln besonders effektiv an der Stab der Lebenseiche richtet in den Händen schwächerer Helden den größten Schaden an usw.
Auch neue Helden und Monster greifen in das Geschehen ein. Helden die mit zwei Waffen ausgerüstet werden können oder Monster zurück in die Tiefen des Dungeons vertreiben. Monster deren Stärke in Abhängigkeit einer gezogenen Karte vom Heldendeck mehr Lebenspunkte haben können oder im Kampf alle bis auf einen Helden in die Flucht schlagen usw.

Mittels dreier vorgegebener Szenarien, welche die zu verwendenden Karten und ggf. den zu verwendenden Spielplan vorgeben, wird man zielsicher und mit funktionierenden Kartenkombinationen in die neue Kartenauswahl eingeführt und kann anschließend mit der so erworbenen Erfahrung seiner Kreativität bei der Zusammenstellung eigener Kartenvorgaben freien Lauf lassen.

Wie schon bei den Thunderstone-Erweiterungen zur ersten Auflage des Spiels glänzt auch diese erste "Advance-Erweiterung" nicht gerade durch zahlreiche Neuerungen. Der Mechanismus der Schätze, die man sich im Kampf erst verdienen muss und die bis dahin auch gegen einen verwendet werden, ist recht interessant, aber auch zusammen mit den neuen Karten doch insgesamt etwas mager für eine Erweiterung. Fans der ersten Stunde bekommen noch nicht mal durch die Schätze wirklich neues Geboten, sondern bereits Bekanntes in zugegebenermaßen angewandelter und verbesserter Form.

Die optische Gestaltung fügt sich nahtlos ein, allerdings sind die Kartentrenner wieder nicht so im Karton der Erweiterung unterzubringen, dass sie nicht beim Transport geknickt werden. Das darf doch eigentlich nicht wahr sein! Was bleibt ist ein geringfügig erweitertes Thunderstone Advance und die Hoffnung auf eine vielfältigere nächste Erweiterung.

Vielen Dank an Pegasus für das Rezensionsexemplar!


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