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Canyon



Anzahl Spieler

Für 3 bis 6 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

4 Punkte (HOlg)



Verlag

Abacus Spiele
Abacus Spiele


Autor

Frederick A. Herschler


Bild



Sonstiges:

Eigentlich ist Canyon weniger ein Brettspiel sondern eher ein Kartenspiel. Ähnlich wie bei Showmanager (das mir persönlich übrigens besser gefällt!) handelt es sich um ein Kartenspiel, dem man ein Spielbrett beigelegt hat. Ein solches wäre zwar nicht nötig gewesen, steigert aber den Spielspaß doch ganz schön. Leider jedoch nicht nur den Spielspaß sondern natürlich auch den Preis für das Spiel. Letztlich bekommt man ein Kartenspiel (was ja nicht schlecht sein muß, vgl. Verräter) zum Preis eines (allerdings günstigen) Brettspiels.
Weiterhin ist zu erwähnen, daß auch die Spielidee nicht gerade neu ist. Canyon ist die Neuauflage des 1972 in den USA erschienenen Spiels Bid & Bluff. Nichts desto trotz, es ist ein ganz nettes Spiel. Spielziel ist es, seinen Indianer in seinem Kanu möglichst schnell vom Marterpfahl zum Indianerdorf zu führen. Die Kanureise führt durch einen Canyon, der tückische Engstellen und einen gefährlichen Wasserfall hat.
Wie gut der eigene Indianer beim Paddeln auf dem Fluß ist, wird durch ein Kartenspiel ermittelt. Ein Startspieler verteilt an jeden Mitspieler (in der ersten Runde) 8 Karten. Eine weitere Karte wird offen aufgelegt, sie gibt an, welche Farbe in dieser Runde Trumpf ist. Bevor das Kartenspiel nun beginnt, studieren die Spieler ihre Karten und geben einen Tip ab bezüglich der Stiche, die sie voraussichtlich machen werden. Alle Karten haben eine von fünf Farben und einen Wert von 1 bis 10. Die Trumpffarbe ist immer höher als die anderen Farben, ansonsten macht die höherwertige Karte den Stich. Sind mehrere Trümpfe ausgespielt, sticht der höchstwertige Trumpf. Verlockend ist es natürlich, eine möglichst hohe Stichzahl zu erreichen, denn es darf soviele Felder gezogen werden, wie Stiche in einer Kartenrunde gewonnen werden konnten. Damit die Sache einen zusätzlichen Reiz bekommt und auch die "Wettfans" unter den Mitspielern zu ihrem Recht kommen gibt es einen Bonus für alle Spieler, die ihre Stichzahl genau voraussagen konnten. Dieser Bonus fällt umso höher aus, je höher die vorausgesagte Stichzahl ist.
So verlaufen alle Spielrunden, einzig die Anzahl der bei jeder Kartenrunde verteilten Spielkarten ändert sich. Begonnen wird mit 8 Karten, dann sinkt die Kartenzahl bis auf 1 um dann wieder anzusteigen. Natürlich steigt mit dem Absinken der Kartenzahl der Glücksfaktor, aber es spricht nichts dagegen, die ganz niedrigen Zahlen (1, 2 und 3) einfach zu überspringen.
Damit der Spielplan noch eine weitere Daseinsberechtigung neben dem Anzeigen der Positionen der am Rennen teilnehmenden Kanus hat, gibt es kurz vor dem Ziel noch einen Wasserfall mit einer tückischen Strömung. Hier ist es ganz besonders wichtig, seine Stichzahl richtig vorauszusagen. Denn in Wasserfallnähe darf ein Kanu nur dann vorwärtsziehen, wenn die Stichzahl richtig erraten wurde, ansonsten verfallen die tatsächlich gemachten Stiche und man muß stehenbleiben. Das alleine wäre ja noch nicht so schlimm, wenn da nicht die weiter oben erwähnte Strömung wäre, die einen ein Feld in Richtung Wasserfall abtreibt, wenn man in einer Runde nicht vorwärtsziehen durfte.
Früher oder später erreichen die Rothäute jedoch das Ziel und einer war erster und ist der Gewinner.
Inzwischen gibt es sogar schon eine (fast schon obligatorische) Erweiterung zum Spiel, durch die besonders starke Strömungen, Treibholz und einiges mehr ins Spiel kommen.
Canyon ist ein kurzweiliges Spiel, das vor allem für Freunde des ("Stich-") Kartenspiels geeignet ist.

Vielen Dank an Abacus Spiele für das Rezensionsexemplar!


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