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Capone



Anzahl Spieler

Für 3 bis 6 Spieler
ab 14 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 bis 60 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)

Weitere Bewertungen

6 Punkte (Thomas Fischer)


Verlag

Amigo
Amigo


Autor

Mark Caines


Bild



Sonstiges:

Capone spielt im Amerika der 30-er Jahre. Kaum segnet der Namensgeber dieses Spiels, der wohl bekannteste Chef einer Gangsterbande in Chicago, das Zeitliche, beginnt auch schon das Gerangel um seine Nachfolge. Bis zu 6 Familien-Clans, deren Oberhäupter die Mitspieler sind, versuchen mit mehr oder weniger legalen Aktivitäten ihre Kassen zu füllen, um den Machtkampf gegen die anderen Clans für sich entscheiden zu können. All das illegal erworbene Geld muß jedoch erst "gewaschen" werden, bevor es als verwertbares Kapital angerechnet werden kann.

Der Spielplan zeigt eine amerikanische Stadt bzw. einen Stadtteil (wahrscheinlich ein Stadtteil von Chicago). In den Straßenzügen sind zahlreiche Geschäfte zu finden, in denen auf legale oder illegale Weise Geld verdient werden kann. Das Gebäude mit dem weißen Firmenschild dient den legalen Geschäften (daher wohl der Begriff "weiße Weste") und ist nur einmal auf dem Spielplan vertreten. Die Geschäfte mit den grünen, gelben, orangen und roten Firmenschildern (jeweils zweimal vorhanden) sind illegal, bringen aber bei hohem Risiko deutlich mehr Geld ein.
Wie das nunmal in einer Stadt mit hoher Kriminalität ist, es gibt auch ein Gefängnis. Aber das ist noch nicht das Schlimmste für unsere Familienbanden! Immer wieder landen unvorsichtige Mitglieder einzelner Familien im Hafenbecken (unglücklicherweise meist mit Betonschuhen!) und sind damit ganz aus dem "Geschäft".

Jeder Spieler erhält 8 Familienmitglieder einer Farbe, ebensoviele Bodyguards, ein Familienfoto, sowie 100 "Riesen" Startkapital. Der Investitionschip jedes Spielers wird zu Beginn auf das Feld "0" auf der Skala um das Familienfoto herum gelegt. Er zeigt das illegal erworbene Kapital an, das bereits "gewaschen" wurde.
Vor der ersten Spielrunde werden die Spielkarten, gemischt und jeder Spieler erhält 5 Karten (bei sechs Spielern 4 Karten). 3 verschiedene Kartenarten sind im Spiel, legale Geschäfte, illegale Geschäfte und Aktionskarten. Vor jeder Spielrunde darf nun jeder Spieler reihum von den ausgeteilten Karten beliebig viele tauschen und erhält dafür entsprechend viele neue Karten zurück.
Wer am Zug ist, spielt zunächst eine Karte aus. Entweder wird die Anweisung der Karte ausgeführt oder sie muß ungenutzt auf den Ablagestapel gelegt werden. Wird beispielsweise eine Karte mit einem illegalen Geschäft ausgespielt, ist der Spieler berechtigt, in das entsprechende Geschäft zu investieren, d.h. Familienmitglieder (jedes hat einen gewissen Wert) oder Bodyguards (jeder hat den Wert 5.000) dort einzusetzen. Der auf der Karte vorgegebene Mindestbetrag muß auf jeden Fall eingesetzt werden. Befinden sich in diesem Geschäft bereits Mitglieder anderer Familien, dürfen diese entfernt werden, wenn der eingesetzte Betrag um mindestens 5.000 überboten wird. Auf diese Weise geschlagene Spielsteine landen im Hafenbecken, sie sind für das restliche Spiel verloren. Geschlagene Bodyguards können für 5.000 zurückgekauft werden.
Bei einer Karte mit einem legalen Geschäft, wird ein Bodyguard in das entsprechende (weiße) Gebäude gesetzt und entsprechend der auf der Karte abgebildeten Tabelle ein Gewinn sofort ausbezahlt. Dieser Gewinn ist umso höher, je mehr "sauberes" Geld die Familie bereits in ihrer Kasse hat. Die legalen Geschäfte werden also erst zu späteren Zeitpunkten im Spiel lukrativ.

Mit den Aktionskarten können Mitglieder anderer Familien für eine Runde ausgeschaltet oder gar ins Gefängnis gebracht werden. Einige dieser Karten ermöglichen die Übernahme eines Geschäftes, das einer anderen Familie eigentlich schon sicher war oder es können Schutzgelder erpreßt werden und und und. Haben alle Familienoberhäupter, nachdem sämtliche Karten ausgespielt wurden, ihre Familienmitglieder wunschgemäß eingesetzt, ist ein Geschäftsjahr beendet und die Investitionsgewinne (Summe aller eingesetzten Spielsteine die nicht geschlagen wurden) werden ausbezahlt. Dieses Geld kann nun in legalen Geschäften "gewaschen" werden. Für jeweils 100.000 darf der Investitionschip auf dem Rahmen um das Familienfoto eines Spielers um ein Feld weitergeschoben werden. Wurden alle Gewinne ausbezahlt, beginnt ein neues Geschäftsjahr mit neuen Karten.
Der Spieler, der zuerst die "10" erreicht, also insgesamt 1.000.000 "sauberes" Geld gescheffelt hat, gewinnt das Spiel.

Capone ist ein Spiel für Leute, die den Nervenkitzel mögen. Hohes Risiko kann hohe Gewinne bringen, aber was, wenn das wertvollste Familienmitglied plötzlich Bekanntschaft mit dem Hafenbecken macht? Zu "freigibig" sollte man mit dem Schlagen der Familienmitglieder der Mitspieler aber auch nicht sein, denn bekanntlich ist Rache ja süß. Jede Spielrunde sorgt für Spannung, die gegen Spielende stetig und immer steiler ansteigt, bis schließlich die Nachfolge Capones angetreten wird.

Vielen Dank an Amigo für das Rezensionsexemplar!


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