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Das allerbeste Baumhaus



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 8 Jahre


Spieldauer

Ca. 20 Minuten


Bewertung (max. 10)

6 Punkte (HOlg)



Verlag

2Geeks


Autor

Scott Almes


Bild



Sonstiges:

Wer hat als Kind nicht von einem Baumhaus geträumt?!? Ich jedenfalls schon und es war nicht irgendein Baumhaus, von dem ich geträumt habe, es war das allerbeste Baumhaus! Dieser Kindheitstraum kann jetzt im Spiel Das allerbeste Baumhaus vom 2geeks-Verlag wieder (oder erstmals) aufleben, denn es gilt nicht nur ein stabiles sondern auch ein schönes Baumhaus zu bauen, das am Ende besser bewertet wird, als das der anderen.

Drei Wochen (Spielrunden) hat man Zeit und die Räume für die entstehenden Baumhäuser stehen in Form von Karten in sechs Farben zur Verfügung. Sechs solcher Karten mit farbigen Baumhauszimmern erhält jeder Spieler auf die Hand und wählt daraus einen Raum aus. Haben alle Spieler ihre Wahl getroffen, werden die gewählten Karten aufgedeckt und an die Startkarten der jeweiligen Spieler, dem Baumstamm angelegt.

Beim Anlegen der Räume muss auf einiges geachtet werden. Zum einen entsteht ein Baumhaus das letztlich die Form einer umgedrehten Pyramide hat, d.h. die erste Etage besteht aus der Startkarte, dem Baumstamm, die zweite Etage aus zwei Räumen, die dritte aus drei Räumen usw. und sechs Etagen sind maximal erlaubt.
Außerdem muss der Baum immer im Gleichgewicht bleiben. Dazu sind unterhalb des Baumstamms drei Gleichgewichtsfelder, auf denen jeder Spieler einen Marker liegen hat. Anfang befindet dieser sich auf dem mittleren Feld, der Baum ist im Gleichgewicht. Sobald der erste Raum in die zweite Etage angelegt wird, muss dieser nach links oder rechts versetzt angelegt werden, da in der zweiten Etage ja zwei Räume angelegt werden können, es soll ja eine umgedrehte Pyramide entstehen. Mit diesem ersten Raum ist der Baum dann also zunächst nicht mehr im Gleichgewicht, er neigt sich nach links oder rechts, je nachdem wo der Raum angelegt wurde. Dementsprechend wird auch der Gleichgewichtsmarker auf das linke oder rechte Feld versetzt und zeigt damit an, das auf dieser Seite des Baums vorerst kein weiterer Raum angebaut werden kann. Erst wenn der Baum mit dem zweiten Raum wieder im Gleichgewicht ist, kann auf beiden Seiten weitergebaut werden.

Soviel zu dem, was zwingend beachtet werden muss. Darüber hinaus ist es sinnvoll an jeder Raumfarbe zumindest eine Anlegemöglichkeit offen zu halten, denn in jeder Farbe darf jeder Baum nur eine zusammenhängende Fläche an Räumen aufweisen. D.h. einen beispielsweise gelben Raum darf ich nur dann in mein Baumhaus integrieren, wenn ich ihn an einen bereits ausliegenden gelben Raum anlegen kann oder bisher noch gar keinen gelben Raum gelegt habe. Will man sich also nicht zu früh einer Möglichkeit Räume anzubauen berauben und sich möglichst alle Farben offen halten, darf man einer Farbe nicht seiner letzten weiteren Anlegemöglichkeit berauben.
Besteht trotzdem keine Möglichkeit eine der zu Auswahl stehenden Räume anzubauen, muss trotzdem ein Raum gewählt und anschließend abgelegt werden.

Anschließend werden die verbliebenen Baumkarten im Uhrzeigersinn an den linken Nachbarn weitergegeben. Jeder Spieler wählt wieder eine der erhaltenen Raumkarten aus, anschließend wird aufgedeckt, ggf. angebaut oder abgelegt und die restlichen Karten wieder weitergegeben. Sobald jeder Spieler die Möglichkeit hatte fünf Räume anzubauen endet eine Runde und es kommt zu einer Wertung.

Für jede Raumfarbe gibt es in der Tischmitte eine Wertungskarte mit dem Wert 1, d.h. jeder Raum ist zunächst einmal 1 Punkt wert. Es gibt allerdings auch noch vier Karten mit denen sich diese Farbwertungskarten beeinflussen lassen. Zwei dieser Karten erhöhen den Wert einer Raumfarbe auf 2 Punkte, zwei weitere senken den Wert einer Raumfarbe auf 0. Beginnend mit dem Spieler, der momentan die meisten Punkte hat darf jeder Spieler eine dieser vier Karten wählen und auf einer der Farbwertungskarten legen und damit die Wertigkeit der entsprechenden Räume verändern.
Anschließend zählt jeder die Punktwerte seiner Baumhausräume zusammen und hält das Ergebnis auf den drei Karten, aus denen die Wertungsleiste gebildet wird, fest, bevor sechs neue Raumkarten für die nächste Runde an die Mitspieler verteilt werden.

Nach drei solcher Runden ist derjenige mit den meisten Siegpunkte der Gewinner des Spiels und hat Das allerbeste Baumhaus

Das Spiel ist regeltechnisch recht einfach und stellt auch keine übermäßigen Anforderungen an seine Spieler, so es eindeutig als Familienspiel einzustufen ist. In meiner Familie wurde das Spiel recht unterschiedliche aufgenommen. Während diejenigen, die es gerne etwas komplexer haben nicht ganz so begeistert waren, ist Das allerbeste Baumhaus bei denjenigen, die gerne auch mal "leichtere Kost" auf dem Tisch haben recht gut angekommen. Es ist also wie immer, es gibt kein schlechtes Spiel, höchstens die falsche Zielgruppe und in diesem Fall ist die Zielgruppe eindeutig nicht die Gruppe der Taktiker, Strategen und "Hardcore-Spieler"

Am taktischten ist das Spiel zu zweit, denn da bekommt man die weitergegebenen Karten ja wieder auf die Hand, bzw. es fehlt nur die eine Karte die der Mitspieler gewählt hat, so dass man schon bei Rundenbeginn, spätestens nach dem ersten Weitergeben der Karten ganz gut einschätzen kann, welche Farben in welcher Häufigkeit in der aktuellen Runde vertreten sind. Wobei dieses Wissen das Spiel nicht unbedingt leichter macht, denn nun gilt es zu überlegen ob man sich auf eine Farbe konzentriert, die man häufig legen kann oder nicht. Darf man die erste Karte legen um die Wertungskarten zu beeinflussen, dann macht das Sinn, anderenfalls wird der Mitspieler möglicherweise die Raumfarbe, die man oft hat, abwerten so dass sie keine Punkte bringen.

Nichtsdestotrotz macht Das allerbeste Baumhaus Spaß wenn auch die Langzeitmotivation zumindest bei erfahrenen Vielspielern sehr wahrscheinlich relativ schnell abnehmen dürfte.

Vielen Dank an 2Geeks für das Rezensionsexemplar!


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