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Colorado County



Anzahl Spieler

Für 2 bis 4 Spieler
ab 10 Jahre


Spieldauer

Ca. 45 Minuten


Bewertung (max. 10)

7 Punkte (HOlg)

Weitere Bewertungen

7 Punkte (Thomas Fischer)


Verlag

Schmidt Spiele
Schmidt Spiele


Autor

Reinhard Staupe
Reinhard Staupe


Bild



Sonstiges:

Colorado County versetzt uns die Pionierzeit Amerikas, in eine Zeit in der der Westen noch wild und das Land noch weit war. Ein Wagentreck aus dem Osten hat eben ein wunderschönes, fruchtbares Tal erreicht und die Siedler beschließen sich dort niederzulassen. Sehr schnell werden die Siedler zu Konkurrenten. Jeder will das beste Land, die klarsten und saubersten Seen für sich. Auch die Landstücke, die an das Gebirge angrenzen sind sehr begehrt, beinhalten sie doch große Waldstücke, deren Holz für eine Besiedlung unentbehrlich ist.
Der Spielplan zeigt das fruchtbare Tal "Colorado County", das in 10 x 15 Parzellen aufgeteilt ist. 128 Parzellen können urbargemacht werden, die restlichen sind mit Wasser bedeckt. Insgesamt 6 Seen sind im Tal zu finden. Die Felder am Spielfeldrand, die an das Gebirge angrenzen, sind die sog. Grenzfelder.
Die angehenden Großgrundbesitzer stellen zunächst jeder 15 Cowboys an, in dem sie 15 Cowboy-Plättchen aus dem Stoffbeutel ziehen und hinter ihren Sichtschirm legen. Diese Cowboys werden im weiteren Spielverlauf das Land für ihre Arbeitgeber in Besitz nehmen. 40 Markierungssteine einer Farbe und 5 Verkaufsplättchen (bei 4 Spielern 4 Verkaufsplättchen) runden das Spielmaterial der Mitspieler ab.
Die 48 Landkarten werden nach Farben getrennt und als gemischte und verdeckte Stapel bereitgelegt. Von jedem Stapel der Landkarten werden nun die obersten drei Karten gezogen, zusammengelegt und gemischt. Sie bilden den Stapel der Landkarten, die bis zur ersten Wertung zum Einsatz kommen. Ist dieser Stapel aufgebraucht, wird gewertet,
ein neuer Stapel gebildet und bis zur nächsten Wertung gespielt. Vier solcher Wertungen gehen ins Land, bis der erfolgreichste Pionier feststeht. Die 12 Flaggensteine werden zu Spielbeginn und nach jeder Wertung von den Spielern reihum auf beliebige Felder des Spielplans eingesetzt. Sie markieren Felder, die bis zur nächsten Wertung auf jeden Fall besetzt werden können.

Eine Spielrunde läuft nun wie folgt ab:

Je nach Mitspielerzahl werden 2 (bei 2 oder 3 Spielern) bzw. 3 (bei 4 Spielern) Landkarten aufgedeckt. Diese Karten tragen eine bestimmte Flaggenfarbe und 1 oder 2 Sterne. Dies bedeutet, daß der Spieler, der diese Karte verwenden darf, ausgehend von einem Flaggenstein auf dem Spielplan, der dieselbe Farbe wie die Karte hat, je nach Sternenzahl einen oder zwei Landparzellen in Besitz nehmen darf. Die Sterne auf der Karte haben einen bestimmten Abstand, der auch auf dem Spielplan eingehalten werden muß. Durch Spieler besetzte Parzellen werden mit einem Markierungsstein der jeweiligen Farbe gekennzeichnet. Nach dem Einsetzen der Markierungssteine wird der entsprechende Flaggenstein für diese Wertungsrunde entfernt.
Wie kommen nun die Spieler in den Besitz der Karten? Nachdem die Landkarten aufgedeckt wurden, nehmen alle Spieler verdeckt eine Anzahl Cowboys, die sie bereit sind für eine der Landkarten einzusetzen, verdeckt in die Hand. Anschließend wird gleichzeitig aufgedeckt. Wer mehr Cowboyhüte geboten hat, darf sich als erster eine Karte aussuchen und entsprechend Parzellen in Besitz nehmen. Haben zwei oder mehrere Spieler gleichviele Cowboy-Plättchen geboten, darf derjenige zuerst wählen, der den Cowboyhut mit dem höchsten Wert in seinem Gebot hatte. Alle eingesetzten Cowboys kommen in den Stoffbeutel zurück. Derjenige, der das niedrigste Gebot abgegeben hatte, darf sich wieder einen Cowboyhut aus dem Beutel ziehen und hinter seinen Sichtschirm legen. Es ist auch zulässig, keinen Cowboyhut einzusetzen. Das ist dann in jedem Fall das niedrigste Gebot und berechtigt sogar dazu zwei Hüte nachzuziehen.
Allerdings dürfen Spieler, die kein Gebot abgegeben haben, auch keine Parzellen besetzen. Bei drei oder vier Spielern wird immer ein Spieler leer ausgehen, da eine Karte weniger versteigert wird, als Mitspieler teilnehmen.
Wem die Cowboyhüte auszugehen drohen, der kann einzelne Landparzellen wieder verkaufen, bis zu zwei Stück pro Zug und solange sein Verkaufsplättchenvorrat reicht. Hierzu nimmt er seinen Markierungsstein von der Parzelle, die verkauft werden soll, und legt das Verkaufsplättchen darauf. Für den Verkauf darf der Spieler schon einmal 2 Cowboyhüte aus dem Stoffbeutel ziehen. Ist ein Spieler an der Landparzelle interessiert, bezahlt er einen Cowboyhut an den Verkäufer und legt seinen Markierungsstein auf das Feld. Haben mehrere Spieler Interesse, müssen sie verdeckte Angebote machen. Das höchste Gebot bekommt den Zuschlag. Interessiert sich kein Spieler für die Parzelle, bleibt sie unbesetzt, der Staat kauft sie zurück. Der Verkäufer bekommt nur die zwei bereits gezogenen Cowboys.
Wurden alle Landkarten abgearbeitet, beginnt die nächste Runde, es werden neue Landkarten aufgedeckt und versteigert. Sobald der Stapel aufgebraucht ist, wird gewertet. Auf der Innenseite des Sichtschirmes ist abzulesen, welche Parzellen in welcher Wertungsrunde wieviele Punkte einbringen, die auf der Wertungsleiste für jeden Spieler festgehalten werden.

Nach der 4. Wertung endet das Spiel und die Wertungsleiste zeigt den Sieger.
Colorado County ist ein kurzweiliges Spiel, das mit jeder Spielerzahl gut spielbar ist. Nach jeder Wertungsrunde ändert sich die Punkteverteilung für Landparzellen, sodaß man gezwungen ist, nicht nur bis zur nächsten Wertung zu denken, sondern auch langfristig zu planen. Landparzellen, die in der ersten Wertungsrunde noch die meisten Punkte bringen, werden vielleicht schon in der nächsten oder übernächsten Wertung von anderen Parzellen bezügl. ihrer Wertigkeit überholt und wer sich zu sehr auf eine Art Landparzellen spezialisiert hat, möglicherweise auch deutlich in Führung lag, wird sich wundern, wie plötzlich die Konkurrenten an einem vorbeiziehen. Ausgewogene Ländereien mit einer langfristigen Strategie dürften am effektivsten sein.

Vielen Dank an Schmidt Spiele für das Rezensionsexemplar!


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